Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Patentanwalt Rolf Claessen, der für seine Mitarbeiter Carbonara-Nester kocht

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Patentanwalt Rolf Claessen,

Managing Partner bei Michalski Hüttermann & Partner

 

 

Rolf Claessen (Foto: C.Tödtmann)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir sorgen dafür, dass unsere Mandanten ihre Produkte schützen können vor der Konkurrenz durch Patentanmeldungen und Verteidigung der eigenen Schutzrechte.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Ich stehe zwischen sechs und sieben Uhr morgens auf, meditiere, gehe Joggen oder mache Gymnastik. Das Frühstück ist dann erst mein Mittagessen.

 

 Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job ?

Ich trage immer Manschettenknöpfe mit Kronkorken von Früh Kölsch.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Ich koche gern und viel und lecker und lade mein Team mindestens einmal im Jahr zu mir nach Hause ein Ich koche vom Seeteufel in Cognac-Soße bis Carbonara-Nestern alles, was chefkoch.de so vorschlägt. Am beliebtesten ist das Solero-Dessert mit Maracujaguss.

 

Tee oder Kaffee?

Wasser oder Tee

 

Ihr Spitzname ist…?

Rolfi nannte mich eine Freundin, meine Lieblings-Patentante Rollimöpsi

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich esse gern Laugenbrötchen mit Butter, Frischkäse und Nutella. Und ich schlafe immer mit Ohrstöpseln und im völlig abgedunkelten Zimmer.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn ich nachts um drei den lautstarken Ehekrach meiner Nachbarn in Rage mit anhören muss. Und wenn dann mein Sohn fragen kommt, ob wir die Polizei holen müssen. Oder: Wenn ich von meinem Sohn in der Abi-Zeitung erfahre, dass er als Kettenraucher Nr. 1 gilt – dabei sehe ich ihn zuhause nie rauchen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Wenn ich  als Frühaufsteher andere auch um sechs Uhr wecke.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Ein Haus am Wasser mit Bootssteg für ein Segelboot suche ich schon jetzt, am liebsten am Ratzeburger See oder Chiemsee. Ich werde mich sicher auch noch mehr als jetzt ehrenamtlich für den rotarischen Jugendaustausch ins Ausland engagieren.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn sie mir keine ungebetenen Ratschläge erteilen. Wenn Freunde ausgelassen mit mir feiern und tanzen. Oder mir mir drei Tage in Wacken dauerfeiern.

 

Auf welche drei Ding könnten Sie niemals verzichten?

Pistazien-Eis mit echten Pistazien, Ohrstöpsel, Smartphone

 

Was war Ihr peinlichster Moment?

Als ich den Taufspruch meines Sohns in der Kirche vergessen hatte, den ich auswendig aufsagen sollte. Ich hatte einfach einen Blackout – die ganze Kirche hat mich angestarrt, der Pfarrer war empört. Er hat ihn dann selbst abgelesen.

 

Auf welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?

Meine Scheidung. Und: Meinen Vater sterben zu sehen.

 

Welche Eigenschaft haben Sie von Ihrer Mutter übernommen?

Das Kochen, ich habe schon mit 13 Jahren meine Eltern einmal im Monat bekocht. Und die Großzügigkeit: Ich bin lade gerne ein.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Bergführer am Mont Blanc, die technischen Herausforderungen meistern mit dem ganzen Equipment wie Pickel, die anderen sicher zu führen und am Ende die tolle Aussicht zu haben.

Ansonsten: Wirtschaftsminister, um Regeln zu streichen, die dem Mittelstand das Leben schwer machen oder Gesetze zu erlassen, die echt helfen.

 

 

 

 

 

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