Buchauszug Katja Nettesheim: „KI-Kompetenz: Für eine Zukunft in Wohlstand“

Buchauszug Katja Nettesheim: „KI-Kompetenz: Für eine Zukunft in Wohlstand“

und

Lesehinweis zu Katja Nettesheim hier im Management-Blog;

Ein Ingwer-Tee mit Digitalunternehmerin Katja Nettesheim: Wie Frauen in Aufsichtsräten ausgetrickst werden und wieso die Cum-ex-Deals mit KI hätten verhindert werden können | Management-Blog

 

Katja Nettesheim (Foto: Tödtmann)

 

 

Persönliche KI-Transformation: Hindernisse und gelungene Beispiele

Nach all dem, was Sie bisher gelesen haben, müsste es doch total einleuchten, sich sofort von KI unterstützen zu lassen, oder? Das ist eine rein rhetorische Frage, die Antwort ist klar: Ja! Dennoch tun sich viele Menschen schwer; sie begegnen dieser Technologie mit Skepsis und Zögern. In diesem Abschnitt wollen wir die Gründe dafür untersuchen, neue Technologien eben gerade nicht mit offenen Armen zu empfangen.

 

Zwölf Gründe, warum die KI-Transformation schwer erscheint – aber nicht ist

Innerer Widerstand ist verständlich und nur natürlich, wenn man das Gefühl hat, als ob der Boden unter einem wankt und Sicherheiten wegbrechen.

 

Angst vor dem Unbekannten:

Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung gegenüber neuen Technologien im Allgemeinen ist die Angst vor dem Unbekannten. Das ließ sich die letzten 20 Jahre bei der Digitalen Transformation sehr gut beobachten. Und ja, die Vorstellung, sich mit einer Technologie auseinanderzusetzen und sich in sie „hineinzufräsen“, die komplex und schwer zu verstehen erscheint, führt bei den allermeisten Menschen zu einem flauen Gefühl in der Magengegend. Denn es fühlt sich einfach nicht gut an, wie der Ochs vorm Berg zu stehen. Kam man früher viel schneller auf gewohnten Wegen zum Erfolg, muss man sich jetzt erst mühsam einarbeiten. Die Zeit bis zum nächsten Dopamin-Kick wird länger!

Was können Sie dagegen unternehmen?

Denken Sie daran, dass jeder Ihrer großen Fortschritte einst „unbekannt“ im Sinne dieses Abschnitts war und Sie ihn doch gemeistert haben. Beispielsweise erinnere ich mich nur sehr ungern an meine ersten Gehversuche in PowerPoint im Jahr 2001…

Fordern Sie von sich nicht die Lösung, sondern nur einen ersten Schritt. Wenn der getan ist, dann vielleicht einen Zweiten. Und dann vielleicht einen Dritten.

 

Komplexität und Missverständnisse:

Bei KI kommt noch hinzu, dass sie als sehr, sehr komplex wahrgenommen wird. Verständlicherweise fühlen sich viele Menschen von dem technischen Jargon und den Konzepten hinter KI-Systemen eingeschüchtert. Wenig hilfreich sind dabei die Ausdrücke und die ganzen impliziten Konzepte, die die Sprache der Expert:innen bevölkern.

Hinzu kommen Missverständnisse, die durch sensationsheischende Medienberichte und Science-Fiction verstärkt werden, welche KI oft als Bedrohung für die Menschheit darstellen. Oder der (vielleicht urdeutsche) Drang zum Katastrophisieren, der oft auch nur ein mehr oder weniger eleganter Weg ist, um sich nicht mit Themen beschäftigen zu müssen.

Was können Sie hier tun?

Wenn es Ihnen zu kompliziert wird bei den Aussagen eine:s Expert:in, fragen Sie nach. Ist Ihr Gegenüber in der Lage, die Aussage nochmal für Sie verständlich zu formulieren, haben Sie auch mehr Sicherheit, dass es sich nicht um eine:n Blender:in handelt.

Dampfen Sie die Horrorszenarien auf ihren Kern herunter, z. B. mithilfe der Kategorien in der Tabelle zu den Risiken oben. Danach kann man rational über die Dinge sprechen.

 

Allgemeines, diffuses Misstrauen gegenüber KI:

Wenn Menschen nicht nachvollziehen können, wie ein KI-System zu seinen Schlussfolgerungen kommt, kann dies zu Misstrauen und Widerstand gegen die Einführung dieser Technologien führen.

Auf Basis der menschlichen kognitiven Fortschritte seit der Renaissance hat man sich sehr gut eingerichtet in der Vorstellung, dass nichts klüger sein könne als wir. Und wenn wir es nicht nachvollziehen können, dann kann es ja nichts sein!

Aber macht das wirklich Sinn? Ich kann beispielsweise die Relativitätstheorie nicht nachvollziehen, spreche ihr aber nicht die Richtigkeit ab. Wieso dann bei KI?

Die Lösung? Zum Beispiel Folgendes:

Nutzen Sie die Kommunikationen – z. B. von Seiten seriöser Stellen wie Bildungseinrichtungen – über die Funktionsweise von KI

Lesen Sie die zunehmend rechtlich erforderlichen Hinweise zur Wirkungsweise von KI-Anwendungen durch die Hersteller – eine Art digitaler Beipackzettel.

 

Die Kraft der Gewohnheit:

Zu schlechter Letzt: Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Das ist vermutlich, wenn wir ehrlich sind, das größte Hindernis der KI-Transformation. Die Umstellung von vertrauten Abläufen auf neue, technologiegestützte Prozesse ist eine Herausforderung – das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen!

Was kann man tun, um sich selbst neue Prozesse nahe zu bringen?

Definieren Sie jeweils nur kleine, machbare Schritte zur Integration neuer Technologien in Ihr Leben. Bei mir war es zu Beginn einfach, ChatGPT zu nutzen.

Definieren Sie sich Auslöser dazu, den aktuellen kleinen Schritt auch umzusetzen. Das können Erinnerungen sein, die sie sich schicken lassen. Oder Sie verknüpfen den kleinen technologischen Fortschritt mit etwas, das Sie ohnehin machen. Oder ganz einfach: Sie schreiben sich einen Zettel. So war’s bei mir zu Beginn: Ich schrieb mir auf ein Post-it: „Associate? Gehe zu ChatGPT“ und klebte mir diesen an den Monitor um daran erinnert zu werden, dass jedes Mal, wenn ich gern Arbeit an eine:n junge:n Mitarbeiter:in abgeben wollen würde, ich ChatGPT nutze.

Haben Sie einen wirksamen Auslöser gefunden, führt dies dazu, dass Sie sich die Nutzung der Technologie regelrecht selbst „einprogrammieren“ und so die Kraft der Gewohnheit zu Ihrem Vorteil nutzen.

 

Halluzinationen und sonstige funktionale Risiken:

Viele Menschen haben ebenfalls Bedenken hinsichtlich der Leistung und Zuverlässigkeit von KI-Systemen. Das ist oft auch zutreffend, denn die LLMs sind so programmiert, dass sie uns gefallen wollen. Finden sie keine Antwort, denken sie sich daher eine aus (Stichwort „Halluzinationen“) – es sei denn, mal gibt ihnen anderslautende Anweisungen (dazu mehr unten).

Bislang gibt es keine gute Methode, KI-Halluzinationen vollständig zu verhindern. Forscher weltweit arbeiten daran, diese Halluzinationen einzuschränken, können sie aber noch nicht völlig unterbinden.

Ein guter Grund für Viele, KI rundweg abzulehnen. Ein wohl bekanntes Phänomen, das wir bereits bei der Digitalen Transformation oft gesehen haben: Wegen Kinderkrankheiten einer Technologie war man froh, sie komplett verteufeln zu können. Nur, damit man sich nicht damit auseinandersetzen muss. So sagte mir ein Verleger noch im Jahr 2017, als Zalando „nur“ 4,5 Mrd. Euro Umsatz machte: „Bei den Retourenquoten, das wird nicht lang gut gehen mit Zalando!“. Im Jahr 2023 machte Zalando 10,3 Mrd. Euro Umsatz und ist profitabel. Davon kann der Verleger inzwischen nur noch träumen!

Warum erzähle ich Ihnen diese Anekdote? So subjektiv angenehm es ist, sich wegen Anfangsschwierigkeiten gleich einer „drohenden“ Veränderung zu entziehen: Mit diesem Ansatz macht man sich dümmer, als man eigentlich ist. Denn keine Technologie ist von Anfang an perfekt, sondern entwickelt sich fort – selbst der Buchdruck! Im Fall der KI sogar exponentiell: GPT-1 hatte beispielsweise im Jahre 2018 noch Schwierigkeiten, kohärente und zusammenhängende Texte zu generieren. Beim Versuch, eine Geschichte zu schreiben, wechselte es oft abrupt das Thema oder produzierte absurde Sätze. Zum Beispiel konnte ein Satz von „Der Hund lief im Park“ plötzlich zu „und dann entschied der Elefant, eine Rakete zu bauen“ wechseln. Diese Inkonsequenz zeigte die begrenzte Fähigkeit von GPT-1, Kontext zu bewahren und logisch zu bleiben. Die Folge: Die Technologie wurde von Vielen belächelt.

 

Heute kann zum Beispiel Chat GPT-4 oder -4o einen vollständigen Geschäftsbericht analysieren, daraus eine Zusammenfassung erstellen und die wichtigsten Finanzkennzahlen in natürlicher Sprache erläutern.

Sich mit solch schlechten Argumenten zu verschließen, heißt also zum einen, sich dümmer zu machen, und zum Zweiten eine berufliche Wettbewerbsfähigkeit – also seine Zukunftsfähigkeit – aufs Spiel zu setzen. Schlechte Idee!

 

Angst vor Arbeitsplatzverlust:

Auch die Sorge, durch KI ersetzt zu werden, ist weit verbreitet als Grund für ihre Ablehnung. Diese Angst ist nicht unbegründet, denn KI hat das Potenzial, bestimmte Jobs zu automatisieren, so dass es insoweit keiner menschlichen Arbeit mehr bedarf. Beim näheren Hinsehen ist diese Reaktion aber sehr kontraproduktiv. Denn am ehesten wird man von einer KI ersetzt, wenn man in der „alten Welt“ verharrt. Wer sich vertraut gemacht hat mit KI, also als Bindeglied zwischen der alten und der neuen Welt fungieren kann, schlägt sich auf die Seite der KI und wird daher wertvoller als Arbeitskraft und noch viel länger gebraucht.

Insgesamt ist wichtig zu betonen, dass KI auch neue Arbeitsplätze schafft, von denen wir profitieren können, wenn wir uns entsprechend fortbilden die Art und Weise, wie wir arbeiten, verbessert, indem sie tendenziell kognitiv einfachere Tätigkeiten übernimmt (wie Recherche), damit mehr Raum schafft für das intellektuelle, konzeptionelle Erarbeiten von Neuartigem durch den Menschen.

 

Überforderung durch Auswahl:

Viele Menschen, die ich kenne – inklusive ich selbst – sind überwältigt ob der schieren Menge an technologischen Optionen. Wie wählt man aus einer Unmenge an Tools, Apps und Gadgets das Richtige aus? Rund um KI ist eine Goldgräberstimmung ausgebrochen, die dazu führt, dass für alle Nutzungsmöglichkeiten vier verschiedene Tools pro Monat auf den Markt kommen. Oft ist noch unklar, wie sie sich voneinander – und von den gängigen LLMs – unterscheiden, und welches sich am Ende durchsetzt. In diesem Dickicht den richtigen Weg zu finden, wird zurecht oft als mühsam, zeitaufwändig und frustrierend empfunden.

Ein Ansatz zur Erleichterung liegt in der Fokussierung auf das, was unser Leben tatsächlich bereichert und vereinfacht dem Einholen von Expertenrat (direkt menschliche Expert:innen oder durch Befragen von ChatGPT – welches nicht nur sich selbst empfiehlt!), welches Tool für die angestrebte Nutzung wirklich das Beste ist oder dem Verzicht auf Spezialsoftware, sondern einfach die derzeit aktuelle Version des mächtigsten LLMs, das zu Ihrer Verfügung steht, zu nutzen.

Es geht nicht darum, blind immer das Neueste vom Neuen anzunehmen, sondern diejenigen Technologien zu finden, die unseren Alltag verbessern.

 

Ethische Bedenken:

KI wirft für die Mehrheit von Menschen zahlreiche ethische Fragen auf, von Datenschutz bis hin zu Entscheidungsfindungsprozessen. Diese zu stellen, ist nicht nur begründet, sondern darüber hinaus wesentlicher Bestandteil davon, dass wir die Risiken aus der Verwendung von KI (siehe oben) eindämmen. Aus diesem Grund dürfen die ethischen Bedenken aber nicht so überhandnehmen, dass sie als Blanko-Verweigerung herhalten, getreu dem Motto „Das ist doch alles unethisch, damit fange ich gar nicht erst an!“. Zum einen ist das kein sauberer Entscheidungsprozess, hat aber das Zeug dazu, uns vieler Chancen zu berauben. Zum anderen haben wir oben herausgearbeitet, dass nur die Nutzung in Verbindung mit dem kritischen Hinterfragen – auch und gerade vor dem Hintergrund ethischer Fragestellungen – den Mittelweg bereit hält zwischen Wahrung der Chancen und Eingehen von unnötigen Risiken.

Welche Lösung gibt es also für dieses Dilemma? Ein Ansatz ist, sich selbst bei der Nutzung ethische Richtlinien zu geben. Zumindest so lange, wie es noch keine herrschende Meinung unter Philosophen, Regierungen, Regulierungsbehörden, Forschungseinrichtungen und NGOs gibt.

 

Nettesheim | KI-Kompetenz: Für eine Zukunft in Wohlstand | 2024 | Buch (Hardcover) | vahlen.de 396 Seiten, 32,90 Euro

 

Sorge um Datenschutz und Sicherheit:

In einer Zeit, in der Datenschutz und Sicherheit zu Recht große Bedeutung zukommt, ist es verständlich, dass Menschen bei der Annahme neuer Technologien zögern. Zu oft haben wir schon von Datenleaks, Datenmissbrauch, Profiling und so vielem anderen durch eigentlich – angeblich? – vertrauenswürdige Anbieter gehört. Wer hinsichtlich des Schutzes seiner eigenen Daten sehr vorsichtig ist, kann sich natürlich immer gegen die Nutzung von KI aussprechen. Wichtig ist jedoch, informierte Entscheidungen zu treffen. Und nicht das Argument des Datenschutzes dafür zu missbrauchen, die eigene Angst zu überdecken, die eigentlich der Grund ist, sich gegen KI zu wenden und sich aller damit verbundenen Chancen zu berauben.

Eine weitere Sorge, die in akademischen und aktivistischen Kreisen oft geäußert wird, ist der „Datenkolonialismus“: Wenn KI als Lösung für verschiedene Themen vorgeschlagen wird, setzt sie meist voraus, dass Daten aus dem Leben der Menschen entnommen werden, oft ohne deren Wissen. Das Machtgefälle, das dem zugrunde liegt, ist der Grund für die Ablehnung.

Lösung- oder Minderungsansätze finden sich hier auf zwei Ebenen

  • Individuell: Verständnis der Sicherheitsfeatures und Datenschutzrichtlinien, inklusive der Möglichkeiten, der Nutzung der persönlichen Daten zu widersprechen (z. B. in den Optionen von ChatGPT)
  • Kollektiv: LLMs, die Daten in einem geschlossenen Kreis halten, d.h. das Training und die Antworten beschränken sich auf Daten der Organisation, und sie werden auch nicht zum allgemeinen Training des LLMs benutzt.
  • Datenkolonialismus kann auf verschieden Arten reguliert werden, zumindest sollten Kompensationsmechanismen gefunden werden für diejenigen, deren Daten verwendet werden.

 

Veränderung der sozialen Dynamik:

KI verändert, wie wir untereinander interagieren, wie wir lernen und Entscheidungen treffen. Diese Veränderungen können auf die Menschen, die sie jetzt schon sehen, ebenfalls beängstigend wirken und ggf. sogar zu Widerstand führen. Vor allem, wenn man mal weiterdenkt: Was passiert z. B., wenn alle gleichermaßen Zugang zum gesamten Wissen der Welt haben? Wenn es kein „Herrschaftswissen“ mehr gibt, auf dem man sich ausruhen und seine persönliche Identität fußen kann? Was passiert mit der Lernindustrie (Schulen, Universitäten, Fortbildungsanbieter), wenn wir nicht mehr lernen müssen im herkömmlichen Sinn als das „Sich-Aneignen von Fakten“? Obwohl KI eigentlich den Zugang zu Wissen erleichtert und damit demokratisiert: Wie ist die Teilhabe aller daran gewährleistet, damit nicht neue soziale Spaltungen auftreten, welche wirtschaftliche Ungleichheit verschärfen und zu Widerstand führen?

Wir haben oben die Kraft der KI-Revolution beschrieben. Was meinen Sie: Wird diese zum Erliegen kommen, weil jemand aus Befürchtung der Veränderung der sozialen Dynamik nicht mitmacht? Garantiert nicht! Deswegen gilt hier wieder: Wohl abgewogen mitmachen ist die einzige Möglichkeit zu gestalten – und sich nicht selbst aufs Abstellgleis zu schieben.

Ansatzpunkte, um diesem Bedenken zu begegnen, sind wiederum vielfältig:

Bei der Gestaltung unseres Gemeinwesens in der Zeit der KI muss der soziale Aspekt von KI berücksichtigt und Lösungen entwickelt werden, die Inklusion und sozialen Zusammenhalt fördern.

Indem wir KI-Tools entwickeln, die die menschliche Erfahrung erweitern und nicht ersetzen, können wir die soziale Akzeptanz von KI erhöhen.

 

Das Gefühl der Ersetzbarkeit und Entwertung

Ein großes Hindernis für die persönliche KI-Transformation ist die Befürchtung, durch Technologie ersetzt oder zumindest entwertet zu werden. Diese Angst ist so alt wie Technologie selbst. Doch die Geschichte hat gezeigt, dass neue Technologien zumeist Arbeitsplätze transformieren, nicht aber sie zerstören.

Die Entwertung der eigenen Fähigkeiten – das, was früher mal ein bewundernswerter Skill war, wird heute nicht mehr gebraucht – ist ein fürchterliches Gefühl. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Umso schlimmer, wenn diese Gewissheiten und Fähigkeiten eng mit der eigenen Identität verknüpft sind. Ganz im Sinne von: „Ich bin der Typ, der das und das besonders gut kann!“.

Durch schmerzhafte Erfahrung habe ich gelernt: Will man sich nicht selbst auf das Abstellgleis schieben, gibt es keinen anderen Weg, als die eigenen Fähigkeiten anzupassen und zu erweitern, um mit der Technologie zu wachsen, anstatt von ihr überholt und ersetzt zu werden.

 

Soziale Normen:

Des Weiteren können auch gesellschaftliche Erwartungen und Normen in Bezug auf die Adaption von Technologie Widerstand hervorrufen – oder umgekehrt herabsetzen.

Wenn Sie in einer der Situation sind, dass in Ihrem Umfeld eine besonders zurückhaltende Einstellung gegenüber KI propagiert wird, fragen Sie sich, warum. Gab es dort tatsächlich schlechte Erfahrungen mit der Einführung von Technologie, die auf KI übertragbar sind? Wer hat welchen Nutzen von dieser zurückhaltenden Einstellung? Geht es vielleicht um Beibehaltung des Status Quo, Machterhalt oder die Pflege eines zarten Egos? Oder gibt es andere Einwände, die in eine der vorher genannten Kategorien fallen? Wenn ja, und sie sich dieses sozialen Drucks entledigen wollen, nutzen Sie die vorgeschlagenen Lösungsansätze!

 

 

 

 

 

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