Buchauszug Kathrin Leinweber: „Wie Frauen erfolgreich in Männerdomänen durchstarten“

Buchauszug Kathrin Leinweber: „Wie Frauen erfolgreich in Männerdomänen durchstarten“

 

Kathrin Leinweber (Foto: Privat)

 

Auf dicke Hose machen: Die Top-10-Hacks für Frauen in männerdominierten Branchen


»Wenn die Menschen in deinem Umfeld noch nicht glauben, dass du verrückt geworden bist, hast du dein volles Potenzial noch nicht ausgeschöpft.«

 

Ah, Männerdomänen – diese wundersamen Orte, an denen Bärte, Krawatten und der Duft von Testosteron zu Hause sind! Aber was, wenn du als Frau in diesem Ozean von Männlichkeit schwimmen und dich genau dort behaupten möchtest? Keine Sorge, denn in diesem Kapitel werde ich dir die Top-10-Hacks vorstellen, die von vielen Teilnehmerinnen meiner Workshops praxiserprobt sind und dir helfen werden, in Männerbranchen durchzustarten, ob du nun eine steile Karriere anstrebst oder einfach eine erfolgreiche Expertin auf deinem Gebiet sein möchten. Also Ärmel hochkrempeln und ran an den Hack!

 

#Hack No. 1: Platz da!

In Männerdomänen kann es notwendig sein, sowohl physisch als auch metaphorisch Platz einzunehmen. Das bedeutet nicht nur, körperlich Raum zu beanspruchen (z. B. in Meetings), sondern auch aktiv deine Meinung zu äußern und deine Ideen einzubringen. Fordere deinen Platz ein und sieh es als Selbstverständlichkeit, dass dir als Frau genau dieser Platz zusteht! Dabei ist es entscheidend, selbstbewusst und präsent zu sein. Ganz nach dem Motto: »Brust raus, Rücken gerade!« Lass dich nicht einschüchtern und nimm dir souverän am Tisch einen sehr prominenten Platz. Selbst wenn der Kollege neben dir wieder einmal mit breitbeiniger Haltung oder gekreuzten Armen hinter dem Kopf Dominanzverhalten zeigt, erinnere dich daran, selbstbewusst und aufrecht zu sitzen. Lege die Hände auf den Stuhllehnen ab! Verstecke dich nicht hinter Flipcharts oder langen PowerPoint-Präsentationen! Lass dich nicht übersehen oder übertönen, indem du dich innerlich oder äußerlich klein machst!

Ein positives Mindset kann auch dabei helfen, präsenter zu wirken. Es wird sicherlich Tage geben, an denen du dich fragst, warum einige Männer so vehement ihr vermeintliches Revier verteidigen. In solchen Momenten sage dir gerne: »Ich bin willkommen, und man(n) freut sich auf mich.« Damit setzt du einen positiven Trigger, wenn dein Arbeitstag beginnt. Wenn du Präsenz zeigst und es als selbstverständlich hinnimmst, dass dir dein Platz in der Männderdomäne zusteht, kann man(n) dich nicht übersehen. Du wirst vielmehr als engagierte und geschätzte Mitarbeiterin wahrgenommen. Deine Meinungen und Ideen sind genauso wichtig wie die deiner männlichen Kollegen. Nimm deinen Raum ein und das mit weiblicher Eleganz und Stil!

 

#Hack No. 2: Dass ich nicht lache!

In Männerdomänen erfolgreich zu arbeiten erfordert eine gute Por tion Schlagfertigkeit und Humor. Nimm bitte nicht alles bierernst: Unter Männern werden oft scharfe Kommentare und Witze aus- getauscht, die uns so gar nicht zum Lachen bringen. Da darf Frau ihren Humor schon selber mitbringen. Wenn du lernst, nicht alles persönlich zu nehmen, zeigt das Souveränität und Gelassenheit. Erkenne, dass nicht jeder Kommentar oder Scherz eine ernsthafte Antwort erfordert! Du kannst zwischen belanglosen Bemerkungen und Witzen unter der Gürtellinie unterscheiden. Indem du nicht auf jeden kleinen Kommentar reagierst, signalisierst du Selbstsicherheit. Denk daran: Du hast zwei Ohren – einmal rein, einmal wieder raus.

 

Humor ist eine großartige Möglichkeit, schlagfertig auf Kommentare oder Situationen zu reagieren. Wenn du humorvoll bist, kannst du Spannungen reduzieren und Sympathie gewinnen. Dabei ist es wichtig, dass dein Humor respektvoll ist und niemanden verletzt. Mit einem Augenzwinkern kannst du eine gelassene Atmosphäre schaffen und zeigen, dass du die Dinge nicht zu ernst nimmst. Es schadet nicht, ein paar schlagfertige Antworten, lässige Instantsätze und coole Sprüche in deinem Repertoire zu haben. Denn Schlagfertigkeit erscheint zwar spontan, aber in der jeweiligen Situation kann dein Kollege nicht unterscheiden, ob du dir den Satz gemerkt oder einfach nonchalant aus dem Strumpfband gezaubert hast. Notiere schlagfertige Sätze, wenn du sie von anderen hörst. Auch wenn dir eine schlagfertige Antwort erst viel später einfällt, schreib sie auf, damit du sie das nächste Mal parat hast. Aber sei dabei authentisch und zwinge keinen Witz in eine Situation, in der er nicht passt. Und so manchen mäßig witzigen Kollegen bringst du auch völlig aus dem Konzept, wenn du einfach schweigst, müde lächelst und dabei vielsagend schaust.

 

#Hack No. 3: Yes, she can!

Als Frau in einer Männerdomäne zu arbeiten, erfordert sinnbildlich 2000 % Selbstvertrauen, damit am Ende eines Arbeitstages noch genug davon übrig ist. Das größte Hindernis ist dabei oft unser eigener Selbstzweifel. Kann ich das wirklich? Was, wenn es nicht klappt? Bin ich gut genug? Bin ich es wert? Vertraue darauf, dass du genau da bist, wo du jetzt bist, weil du es kannst. Dein Selbstvertrauen, Selbstwert, Selbstbewusstsein und deine Fähigkeiten sind Schlüssel zum Erfolg. Wenn Selbstzweifel da sind, die wohlgemerkt sowohl Männer als auch Frauen gelegentlich überkommen, nutze sie als Ansporn, mehr zu lernen und die Kompetenzen zu erwerben, die du benötigst, um deine Projekte souverän zu bewältigen. Was darfst du lernen, welche Fähigkeiten möchtest du entwickeln und wer kann dir dabei helfen, um den nächsten Schritt zu wagen? Wenn du deine Kompetenz stärkst, steigt automatisch dein Selbstvertrauen.

 

Nimm dabei bitte den Druck raus und sei nicht zu selbstkritisch! Wenn du denkst, dass deine Arbeit gut ist, dann ist sie wahrscheinlich schon auf einem sehr hohen Niveau. Nutze das Feedback von Kollegen und Vorgesetzten, um deine Arbeit weiter zu verbessern, aber verlier dich nicht in Details, die kaum jemand bemerkt. Der Wunsch nach Perfektion kann uns lähmen. Wir verlieren kostbare Zeit für andere wichtige Projekte. Und last but not least: Sei nett zu dir! Deine eigene Wertschätzung ist ein Schlüssel, um zu erkennen, welchen unschätzbaren Wert du für die Menschen in deinem Umfeld und im Business hast! Gib dir gern öfter ein High five im Spiegel und klopf dir auf die Schulter! Geh deinen Weg selbstbewusst und hol dir, was dir zusteht! Yes, you can!

 

#Hack No. 4: Hello, Mrs. Teflon!

Dein Puls schlägt schneller, die Luft wird knapp und deine Hände werden feucht und kalt. Stressmomente sind uns allen bekannt – insbesondere Frauen, die in Männerdomänen arbeiten, erleben sie nicht selten. Ob es das unverschämte und herabwürdigende Verhalten eines Kollegen ist, ein süffisanter Witz unter der Gürtellinie, das Unterbrechen des eigenen Redebeitrags während eines Meetings oder der Anruf der Kita mitten in einem zeitkritischen Projekt – es gibt unzählige Situationen, die uns Frauen in Stress versetzen können. Doch gerade in stressigen Momenten treffen wir oft schlechtere Entscheidungen, verhalten uns ungerecht und handeln selten so, wie es unserem höchsten Wohl entspricht.

Um diesen Stressmomenten zu begegnen, ist es sinnvoll, sich auf Situationen vorzubereiten, die dich stressen könnten. Stelle dir selbst die Frage: »Was könnte mich heute stressen und wie möchte ich da- rauf reagieren?« Dies bedeutet nicht, dass wir die stressige Situation herbeiwünschen oder einladen. Es bedeutet einfach, darauf vorbereitet zu sein und eine Lösung parat zu haben, wenn unser Denken, Entscheiden und Handeln eingeschränkt ist. Indem du dir einen Plan zurechtlegst, nimmst du den Stressmomenten ihre Macht und bleibst gelassen und souverän, selbst in herausfordernden Situationen in

 

Männerbranchen. Denk daran, dass du die Fähigkeit besitzt, mit jeder Situation umzugehen, die dir begegnet. Das ist viel besser, als in Stress zu geraten. Denn Stress macht doch so unschöne Falten.

 

 

(Foto: Gabal Verlag/PR)

Kathrin Leinweber: „Wie Frauen erfolgreich in Männerdomänen durchstarten“, 208 Seiten, 28,– Euro

Wie Frauen erfolgreich in Männerdomänen durchstarten – Kathrin Leinweber, Buch – GABAL Verlag (gabal-verlag.de)

 

#Hack No. 5: Mein rechter, rechter Platz ist leer …

Wenn du in einer Männerdomäne arbeitest, kennst du sicherlich die Momente, in denen du dich manchmal wie auf einer einsamen Reise im Testosteron-Dschungel fühlst. Aber keine Sorge, du musst diese Expedition nicht allein angehen und ständig die Machete schwingen. Es ist an der Zeit, nach Verbündeten Ausschau zu halten. Männliche und weibliche Mentoren stehen bereit, um wertvolle Unterstützung zu bieten. Zögere nicht, ihre Hilfe und Erfahrung anzunehmen bzw. in deinem Unternehmen aktiv danach zu fragen. Such in deinem beruflichen Netzwerk nach Frauen, die ähnliche Herausforderungen gemeistert haben! Teilt euer Wissen und eure Erfahrungen miteinander! Dabei kann nicht nur eine besondere Freundschaft entstehen, sondern es können auch wertvolle Ressourcen im gemeinsamen Arbeiten erschlossen werden.

Ein Netzwerk funktioniert nur gut, wenn alle etwas Wertvolles geben. Vergiss dabei bitte nicht, anderen Frauen in ähnlichen Situationen zu helfen. Gib großzügig dein Wissen und deine Erfahrungen weiter, um anderen Ladys den Weg zu ebnen. Sei ein Vorbild und gerne auch eine Mentorin für diejenigen, die nach dir kommen. In der Zusammenarbeit und Unterstützung unter Frauen liegt eine immense Kraft. Gemeinsam könnt ihr Barrieren überwinden und positive Veränderungen herbeiführen.

 

#Hack No. 6: Spotlight an!

Wir Frauen haben oft die Tendenz, uns in bescheidener Zurückhaltung zu üben. Besonders dann, wenn wir uns in einer Umgebung befinden, die von Männern dominiert wird und in der männliche Kollegen oft viel Wirbel um ihre Erfolge machen. Doch heute möchte ich dich ermutigen: Bitte versteck dich nicht (mehr)! Es ist an der Zeit, nicht nur von der zweiten in die erste Reihe, sondern auf die Bühne zu treten, um deine Erfolgsgeschichten zu teilen. Deine harte Arbeit und deine Erfolge verdienen Aufmerksamkeit, und das aus gutem Grund. Dies bedeutet nicht, dass du prahlen oder angeben sollst. Es geht vielmehr darum, die Anerkennung für deine Leistungen zu erhalten und gleichzeitig deine Sichtbarkeit und Präsenz im Business zu stärken.

Nimm aktiv an Meetings teil, beteilige dich an Diskussionen und übernimm die Verantwortung für neue, spannende Projekte, wenn sich die Gelegenheit bietet und nicht erst, wenn man(n) auf dich zukommt. Wenn dir Anerkennung und Lob von anderen gegeben werden, nimm es an. Ein einfaches »Danke« oder »Ich schätze das« kann ausreichen, um deine Wertschätzung zu zeigen, ohne dich unwohl zu fühlen. Du solltest auch immer eine Erfolgsgeschichte parat haben, ähnlich einem Elevator Pitch. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, zögere nicht, deine wertvollen Erfahrungen und Erfolge zu teilen. Zeige, dass du genau weißt, was du tust, und dass du es auf beeindruckende Weise meisterst. Wenn du dich unwohl dabei fühlst, deine Erfolgsgeschichten mündlich zu teilen, nutze schriftliche Kommunikationsmittel wie E-Mails, Berichte oder Präsentationen. Dies gibt dir die Möglichkeit, deine Gedanken sorgfältig zu formulieren und ohne Druck zu kommunizieren.

Wenn du Hindernisse überwindest und erfolgreich bist, teile diese Geschichten mit anderen! Sie dienen nicht nur als Inspiration für dich selbst, sondern auch für Frauen, die denselben Weg gehen. Du darfst stolz auf deine Leistungen sein. Dies ist kein Zeichen von Arroganz, sondern ein Ausdruck von Selbstsicherheit und Professionalität. Und ja, als Frauen dürfen wir gern auch auf dicke Hose machen, auch wenn wir keine Hosen tragen. Dein Wirken und deine Fähigkeiten verdienen es, im Rampenlicht zu stehen. Also, schreite selbstbewusst voran und zeige der Welt, was du kannst!

 

#Hack No. 7: What a woman!

Möchtest du als Frau in einer sogenannten Männerbranche arbeiten, ist es wichtig, dass du authentisch bleibst. Eine der ersten Versuchungen könnte sein, sich wie die männlichen Vorreiter zu verhalten, um in diese Umgebung zu passen. Aber mein Tipp für dich ist: Bleib du selbst! Sei weiblich und einzigartig! Es ist keinesfalls erforderlich, dass du versuchst, das Verhalten deiner männlichen Kollegen zu kopieren, um in deinem Beruf erfolgreich zu sein. Viel wichtiger ist es, deine weiblichen Stärken zu erkennen und zu nutzen, und dir selbst zu erlauben, wieder in vollem Umfang Frau zu sein. Die Tatsache, dass du möglicherweise eine der wenigen Frauen in deinem Fachgebiet bist, kann dir tatsächlich einen Vorteil verschaffen. Indem du aus deinen weiblichen Schätzen schöpfst, deine Weiblichkeit zelebrierst und deine femininen Facetten lebst, kannst du zu einer wahrhaft einzigartigen Bereicherung in einer von Männern dominierten Branche werden. Auch die Wahl deiner Kleidung kann eine Möglichkeit sein, deine Weiblichkeit zu unterstreichen und gleichzeitig in der Männerwelt zu glänzen. Denn wie sagt man so schön: »Kleider machen Ladys!« Du kannst stilvoll und professionell auftreten, ohne dabei deine Weiblichkeit zu verleugnen.

Geh stets mit dem positiven Mindset heran, dass gerade deine einzigartigen Perspektiven, Ideen und Sichtweisen für das männlich geprägte Arbeitsumfeld von unschätzbarem Wert sein können, ganz einfach, weil sie sich von der Norm unterscheiden. Trage deine Weiblichkeit mit Stolz und erkenne sie als Quelle für deine innere Kraft und außergewöhnliche Originalität während deiner beruflichen Reise in einer Männerdomäne! Und wenn du die Dinge noch spannender gestalten möchtest, kannst du ruhig mit deinem femininen Flair spielen und manchmal auch für die eine oder andere männliche Schnappatmung sorgen!

 

#Hack No. 8: Warum eigentlich nicht?

In einer Männerdomäne zu arbeiten kann manchmal bedeuten, dass wir Frauen uns mit männlichen Normen und etablierten Bedingungen abfinden, ohne sie zu hinterfragen. Doch warum sollten wir das tun? Warum sollten wir Dinge akzeptieren, ohne nachzufragen? Schließlich ist dies der erste Schritt, um sie zu ändern. Mein Tipp ist daher, frage oft nach: »Warum ist das so? Wer sagt eigentlich, dass es nicht möglich ist?« Dies geht Hand in Hand damit, deine eigene Stimme zu erheben. Damit meine ich nicht, unhöflich laut zu sein, sondern reflektiert deine Meinung zu äußern und kluge Fragen zu stellen. Es geht darum zu sagen: »Moment mal, ich zweifle daran, dass es so sein muss, und ich habe eine Idee, die ich gerne einbrin gen möchte, um es zu ändern.«

Eine wichtige Facette dieser Herangehensweise ist, nicht nur Dinge zu hinterfragen, sondern öfter auch nach Dingen zu fragen – sei es nach einer Gehaltserhöhung oder nach mehr Verantwortung. Hab keine Angst davor, auch mal etwas unverschämter oder fordernder zu sein, wenn es darum geht, das zu bekommen, was du verdienst! Indem du öfter nachfragst und deine Meinung äußerst, kannst du nicht nur deine eigene Position stärken, sondern auch dazu beitragen, Bedingungen zu schaffen, die dich und andere Frauen in deiner Branche nach vorne bringen. Also zögere nicht, deine Hand und deine Stimme zu erheben, um zu fragen: »Warum ist das eigentlich so?«

 

#Hack No. 9. So ein Zufall!

Der scheinbare Zufall – ein unerwartetes Ereignis, das unsere Wege kreuzt – spielt eine wichtige Rolle bei den größten Erfolgsgeschichten bekannter Persönlichkeiten. Die Kunst besteht darin, die glückliche Gelegenheit zu erkennen und zu nutzen. Dies erfordert Achtsamkeit und eine gewisse Offenheit für unerwartete Entwicklungen.

Du hast Pläne für deine Karriere in einer Männerdomäne gemacht? Wunderbar! Doch im Geschäftsleben sind Überraschungen und unerwartete Chancen allgegenwärtig. Der Zufall kann der Auslöser für innovative Ideen, bahnbrechende Projekte oder eine steile Karriere sein. Mein Tipp: Hab sehr gern einen Plan, doch verlass dich nicht ausschließlich auf vorgezeichnete Wege! Bleib offen für neue spontane Möglichkeiten, die sich aus glücklichen Momenten ergeben! Du sitzt in der Kantine rein zufällig neben dem Leiter eines neuen Ressorts deines Unternehmens? Wunderbar! Mach dich mit ihm bekannt und schau, ob sich in diesem Bereich Möglichkeiten ergeben, deine Expertise einzubringen! Witterst du in einer geschäftlichen Situation eine neue Chance? Ergreif sie gern! Auch wenn sie zuvor nicht auf deinem Plan stand. Wenn du also in einer Männerdomäne arbeitest, sei aufmerksam für diese scheinbar zufälligen Momente, denn sie könnten der Schlüssel zu deinem nächsten großen Coup sein! Sei bereit, neue Wege einzuschlagen und dich auf neue Ideen einzulassen, die sich aus unerwarteten Glücksfällen ergeben können!

 

#Hack No. 10. Scheiter heiter!

Du hast es vermasselt? Herzlichen Glückwunsch! Das heißt, du hast es probiert. Natürlich wird nicht immer alles glatt laufen. Natürlich wird es Momente geben, in denen du vielleicht auch mal wieder das Krönchen richten musst. Rückschläge sind in jedem Business unvermeidlich. Davon lässt du dich doch nicht abhalten, oder?

Unsere »F-E-H-L-E-R«, die wir zwangsläufig machen, sind oft wertvolle »H-E-L-F-E-R«, allein wenn wir die Buchstaben umdrehen. In jedem Moment des Scheiterns steckt ein wertvolles Lerngeschenk. Leider neigen wir oft dazu, unsere vermeintlichen Misserfolge als größer wahrzunehmen, als sie tatsächlich sind. Aber hier ist die Realität: Die Welt geht nicht unter, nur weil etwas nicht sofort geklappt hat. Also, wenn du dich mal verrennst oder einen Fehler machst, sei nicht zu hart zu dir selbst! Denk daran, dass selbst die größten Ge- nies Missgeschicke erlebt haben! Du bist also in bester Gesellschaft. Das Scheitern ist ein natürlicher Teil des Erfolgsprozesses. Sieh es als Gelegenheit, zu lernen und zu wachsen! Wenn du heiter und gelassen mit Fehlern umgehst, wirst du feststellen, dass du gestärkt daraus hervorgehst und dich schneller in deiner Männerdomäne etablieren kannst. Und wer weiß, vielleicht wird dein nächstes Missgeschick der Höhepunkt einer großartigen Anekdote beim nächsten After-Work-Drink mit deinen Kollegen.

 

 

 

 

 

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