Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Tim van Amstel, CEO von Eon One, der Digitalisierungstochter des Energieversorgers Eon

Tim van Amstel (Foto: PR/Eon one)
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
Eon One ist ein Softwareunternehmen, das die besten digitalen Lösungen des Eon-Konzerns mit externen Organisationen teilt, um die Energiewende zu beschleunigen und die Probleme der Kunden zu lösen.
Womit beginnt Ihr Tag?
Mein 5-jähriger Sohn steht neben unserem Bett und weckt mich, weil er sooooo hungrig ist und ein Sandwich haben möchte.
Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?
Ich gehe als letzter heim – egal ob Leadership-Meeting, Weihnachtsfeier oder andere gesellschaftliche Ereignisse, ich feiere gern und ja, lang.
Und: Obwohl ich ein Digitalunternehmen führe und ansonsten digital ticke, trage ich seit meinem Studium immer ein schwarzes Notizbuch mit mir herum und fühle mich ohne auch nackt. Damit nehme ich in Kauf, dass sich Leute bisweilen darüber lustig machen und es „das große schwarze Buch des Weihnachtsmanns“ nennen.

(Foto: Privat)
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Dass ich immer positiv denke, enorm energiegeladen bin und den Eindruck erwecke, dass mein Job superleicht ist.
Tee oder Kaffee?
Kaffee, ich liebe guten Kaffee oder einen perfekten Flat White. Ich habe das Glück, dass ich auch abends Kaffee trinken kann und dennoch gut schlafe.
Ihr Spitzname ist…?
Timmy, die Figur aus Southpark
Verraten Sie eine Marotte.
Ich mag Après-Ski-Musik und bin ein Perfektionist, wenn es um die Pflege unseres Rasens geht.
Was bringt Sie in Harnisch?
Wenn sich Menschen nicht an Absprachen halten. Ich möchte mich auf die Menschen verlassen können und umgekehrt können sich andere auch auf mich verlassen.
Was möchten Sie gerne in Rente machen?
Golf und Wein: Jeden Tag Golf spielen und die schönsten Golfplätze besuchen in USA, Irland, Kanada, Schottland. Und ich möchte ein Master of Wine werden, der höchste Abschluss in der Weinqualifikation, vielleicht sogar eines Tages meinen eigenen Wein herstellen.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Mich begeistert echte Leidenschaft. Ob das nun der Coffee Barista ist, der einen perfekten Flat White zubereiten kann und stundenlang darüber erzählt. Oder ein Verkäufer, der immer nach den besten Möglichkeiten sucht, die Leidenschaft, die Menschen antreibt – die interessiert und fesselt mich.
Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
- Mein iPhone: Ich versuche, alles digital zu machen: Bankgeschäfte, Reisebuchungen, Navigation, Zeitungen lesen, Einkäufe, Podcasts, Filme, Lichtsteuerung, mein Babyfon, undsoweiter)
- Mein schwarzes Buch für Notizen
- Meine Apple Watch
Was war Ihr peinlichster Moment?
Ich habe vergessen, meiner Mutter zum Geburtstag zu gratulieren. Und es noch schlimmer: Leider nicht nur einmal, sondern zwei Jahre in Folge…
Aus welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?
Als ich zur Uni ging, beschloss ich, das erste Jahr bei meinen Eltern zu wohnen und zu pendeln. Im zweiten Jahr zog ich dann in ein Studentenwohnheim und musste feststellen, das hätte ich schon früher machen sollen. Ich hatte tolle Erfahrungen.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Baggerfahrer. Ich würde gerne im Sand graben und große Mengen Erde bewegen.
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