Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Marc Lakner, Managing Partner bei der internationalen Unternehmensberatung Kearney für Deutschland/Österreich und Schweiz.

Marc Lakner (Foto: Kearney/PR)
Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.
Zuhören, fragen, analysieren, verstehen, diskutieren, empfehlen, unterstützen, umsetzen – repeat.
Womit beginnt Ihr Tag?
Um 6.15 Uhr: Der Wecker meiner Frau klingelt und meist schleicht der mittlere Sohn schon durch die Wohnung: Dann gibt´s ein gemeinsames Frühstück mit Obstsalat mit Joghurt oder Müsli. Der älteste Sohn kommt nicht aus den Federn, der mittlere Sohn streitet sich mit dem ältesten (aha, der ist jetzt also doch schon wach). Ich muss Streit schlichten. Den kleinsten Sohn (5) müssen wir für die KiTa motivieren – und los geht´s. Leider schon wieder zu spät!
Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?
Kollaborativ (aber nur mit Menschen, die ich schätze), optimistisch (Glas ist immer halbvoll), pragmatisch (Ärmel hochkrempeln und machen), zugänglich (meine Tür ist immer offen), down-to-earth (kein Porsche, keine Uhr, meist nur ein altes Fahrrad)
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Kann er sich denn kein neues Fahrrad leisten?
Tee oder Kaffee?
Ganz klar: Grapefruitsaft. Bei Kaffee und Tee kann ich nachts nicht schlafen!
Ihr Spitzname ist…?
Lucky – die Kombi aus meinem Nachnamen und einem glücklichen Händchen.
Verraten Sie eine Marotte.
Ich bin berüchtigt für zu laute Anfeuerungsrufe bei den Fußballspielen meiner Jungs und für detaillierte Planungen meiner Arbeitswoche ebenso wie Urlaube.
Was bringt Sie in Harnisch?
Faulheit und Trotz. Und, ach ja, schlechte Schiedsrichterleistungen …
…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Meine Frau: Meine zwei linken Hände, meine Kinder: Ich esse ihnen die Gummibären weg!
Was möchten Sie gerne in Rente machen?
Das perfekte Jahr jedes Jahr mit meiner Frau wiederholen: drei Monate Winter in Österreich (Skifahren in Leogang), drei Monate Sommerfrische an der Cote d‘Azur (savoir-vivre mit viel Wein, gutem Essen und Freunden am Meer), drei Monate Kultur und City-Live in Berlin, und zu guter Letzt noch drei Monate reisen in Asien.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Empathie, Temperament und Fleiß (siehe meine Frau)
Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?
Brille, Smartphone, Joggingschuhe
Was war Ihr peinlichster Moment?
Ein Riss in der schwarzen Anzugshose am Hintern mit einer weißen Unterhose darunter kurz vor großer Präsentation. Er wurde dann schnell mit dem Bürotacker behoben.
Aus welches Erlebnis hätten Sie lieber verzichtet?
Zweimal ein Kreuzbandriss – links vom Skifahren und rechts vom Fußballspielen.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Bundeskanzler – kann man wirklich so viel beeinflussen und bewegen?

(Foto: Privat)
„Dieser alte Koffer begleitet mich schon seit 22 Jahren auf meinen Geschäftsreisen“, erzählt Marc Lakner.


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