Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Horváth-CEO Helmut Ahr, der leidenschaftlich gerne löslichen Kaffee trinkt

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Helmut Ahr, CEO der Managementberatung Horváth

 

Helmut Ahr (Foto: PR/Horváth)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Als international tätige Unternehmensberatung unterstützen wir unsere Kunden vor dem Hintergrund der vielfältigen Herausforderungen dabei, sich nachhaltig erfolgreich und damit zukunftssicher aufzustellen.

 

Womit beginnt Ihr Tag ?

Von April bis Ende Oktober (soweit es die Außentemperaturen irgendwie zulassen) bin ich um ca. 6.30 Uhr unter der Außendusche und dusche unter freiem Himmel. Danach bin ich gerüstet für den Tag.

 

Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Immer, wenn ich mir einen Kaffee hole und dann aber doch wieder in E-Mails oder Telefonaten abtauche, merke ich oft nach einer Stunde, dass mein Kaffee kalt geworden ist. Im Ergebnis stehen auf meinem Schreibtisch dann immer fast volle Tassen mit kaltem Kaffee. Manchmal sind es dann am Ende auch drei oder vier.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Ich habe gefragt und beispielsweise folgende Antwort bekommen: „Helmut crasht schon mal die Meeting-Agenda“. Das kann vorkommen 🙂 Mir geht es dann darum, schnell zum wirklichen Kern eines Themas oder Problems zu kommen und alles auf den Tisch zu bringen. Gefreut hat mich übrigens das Feedback „Er challenged leidenschaftlich gerne, ist aber immer offen für grundsätzliche Veränderungen und entscheidet schnell.“

 

Tee oder Kaffee?

Ohne Kaffee geht nichts…. wenn ich ihn dann auch tatsächlich trinke (siehe oben) . Im Übrigen trinke ich mit Leidenschaft löslichen Kaffee – für jeden Barista wohl ein Graus.

 

Ihr Spitzname ist…?

„Helmi“, so nennt mich meine Frau und einige, sehr enge Freunde.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Wenn ich nach Hause komme, ziehe ich als erstes meine Socken aus. Ich liebe es, barfuß zu laufen. Wenn ich die Socken dann irgendwo liegen lasse und mich die Sockenpolizei erwischt, gibt es Ärger…

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Schlechtes Wetter am Wochenende und im Urlaub. Wir werfen schon mal kurz vor Abreise alle Urlaubspläne um, wenn sich schlechtes Wetter abzeichnet. Dann wird in 24 Stunden aus Sylt Italien. Darüber hinaus Staus und jegliche Form von Warteschlangen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Manchmal meine sehr konsequente Art, Dinge anzugehen oder umzusetzen.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Mit meiner Frau in der Sonne unter einem blühenden Apfelbäumchen auf einer Hollywood-Schaukel sitzen und unseren Enkelkindern beim Spielen zusehen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Wenn ich das Gefühl habe, dass ein Mensch für sich den richtigen Platz im Leben gefunden hat und das, was er tut, mit voller Leidenschaft macht – also auch die Fähigkeit hat, auf sich selbst zu hören und sich selbst zu entwickeln.  Ich denke, das ist eine wesentliche Grundlage für ein erfülltes Leben.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Armbanduhr, iPad, Handy.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Astronaut auf der ISS. Ich war schon immer vom Weltall fasziniert und bereits mit 15 Jahren Mitglied im Astronomie-Verein im Allgäu. Damals habe ich mit den anderen Vereinsmitgliedern auf der „Allgäuer Festwoche“ den Besuchern zwischen Bierzelten und Schokobananen das Sonnensystem an einem selbstgebauten Modell erklärt.

 

 

(Foto: Privat)

 

Die Stiftablage im Nashorn-Design bekam Helmut Ahr von seiner Frau geschenkt. Als Vorbild, damit er auch sehr hektische Situationen stoisch erträgt.

 

 

 

 

 

Copyright: @Claudia Tödtmann. Alle Rechte vorbehalten. 

Kontakt für Nutzungsrechte: claudia.toedtmann@wiwo.de

Alle inhaltlichen Rechte des Management-Blogs von Claudia Tödtmann liegen bei der Blog-Inhaberin. Jegliche Nutzung der Inhalte bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*