Buchauszug Attila Albert: „Perfektionismus ist ein Arschloch”

Buchauszug Attila Albert: „Perfektionismus ist ein Arschloch”

Jede Präsentation so lange überarbeiten, bis sie zu spät fertig ist. Beim Dating jeden Kandidaten direkt ablehnen, der nicht ideal ist. Im Urlaub erwarten, dass beim Hotel und Wetter nichts schiefgehen darf. „Perfektionismus verunsichert, blockiert und zieht runter”, sagt Coach und Autor Attila Albert (48) in seinem humorvollen Praxisratgeber „Perfektionismus ist ein Arschloch”. „Sie bekommen am Ende nichts erledigt, ärgern sich über jeden Fehler und stressen sich völlig unnötig.”

 

Attila Albert (Foto: Privat)

 

 

Warum Perfektionismus ein Arschloch ist

Du bekommst nichts erledigt, ärgerst dich noch über den kleinsten Fehler und stresst dich völlig unnötig. Perfektion ist eine verführerische Lüge, die dich ständig enttäuscht und dir selbst am meisten schadet.

 

Wie wunderbar wäre das Leben doch für alle Perfektionisten, wenn es – neben der gerade aktuellen Aufgabe – nichts anderes zu tun gäbe. Stundenlang könnte man sich jeder E-Mail widmen, jeden Satz behutsam komponieren und vor dem Absenden immer noch einmal überarbeiten, bis sich garantiert kein missverständliches Wort oder Tippfehler mehr darin findet.

Die hungrigen Kinder müssten sich eben gedulden, bis deine legendären Bärlauch-Ravioli mit Cashew-Trüffel-Füllung auf Zitronenschaum – alle Zutaten vom Biomarkt – fertig sind. Und wenn du deine Präsentation für die Firma noch nicht ganz gelungen findest, weil du wegen der Schriftart unsicher bist, wird das Meeting halt noch einmal um eine Woche verschoben. Theoretisch ist Perfektionismus absolut empfehlenswert.

 

Wer würde sich ernsthaft dagegen aussprechen, grundsätzlich das Beste anzustreben? Jeden Plan zu 150 Prozent zu erfüllen, die Wertung von 10,0 zu erreichen, die Goldmedaille mit nach Hause zu nehmen und dann lässig abzuwinken: „Ist doch selbstverständlich! Das ist einfach mein Anspruch an mich selbst.‟ Doch wie du längst weißt, funktioniert das wahre Leben überhaupt nicht so. Die E-Mail muss sofort raus, die Kinder sind auch glücklich über einen Teller Spaghetti mit Tomatensoße aus der Dose, und das Meeting findet sogar statt, wenn du im Nachthemd ankommen würdest. Wie du feststellen musst, interessiert dein Perfektionsdrang die meisten überhaupt nicht!

 

Doch Perfektionismus gibt sich nie zufrieden. „Hättest du das denn nicht besser hingekriegt‟, flüstert dir dieser falsche Freund heuchlerisch ein, und du wirst sofort unsicher. „Die anderen schaffen es doch auch! Bei dir ist wieder einmal alles nur mittelmäßig und zu spät dazu!‟ Bald nickst du in Gedanken: „Stimmt leider, aber das nächste Mal klappt’s bestimmt. Ich muss mich nur mehr anstrengen, besser planen und darf nicht aufgeben.‟ Schon hat er dich wieder, dieses Arschloch! Du wirst dich weiterhin abstrampeln für etwas, das keiner braucht und kaum jemand registrieren wird – falls du es jemals erreichst.

 

Etwas anderes als Ehrgeiz

Ehrgeiz und Perfektionismus ähneln einander, sind aber nicht dasselbe. Wer ehrgeizig ist, nimmt sich in entscheidenden Situationen vor, sein Bestes zu geben. Es gelingt nicht immer, macht aber besser und motiviert. Wer perfektionistisch ist, hält das Beste für etwas, das selbstverständlich immer erreicht werden muss. Das ist unmöglich, unnötig, frustriert und demotiviert dich.

 

Perfektion ist eine Fata Morgana aus falschen Hoffnungen: ein verlockendes Traumbild direkt vor deinen Augen, das aber mit jedem Schritt zurückweicht. Irgendwann merkst du, dass es ewig unerreichbar bleiben wird, alles auf Sand gebaut war und du dich völlig verirrt hast. Du entkommst dieser verführerischen Lüge, wenn du erkennst, dass sie dich ständig enttäuscht und dir selbst am meisten schadet. Merke sie dir gut, die Arschloch-Faktoren des Perfektionismus, damit du dich frohen Herzens von ihm verabschieden kannst. Genug gequält, verpiss dich!

 

Du bekommst nichts erledigt

„Mir ist klar, dass ich mich mit meinem Perfektionismus vor allem selbst blockiere‟, sagte mir eine Klientin, die wegen verspäteter Abgaben regelmäßig Probleme mit ihrem Chef hatte. Sie stand seit 15 Jahren im Berufsleben, war aber noch immer in ständiger Sorge, dass ein unentdeckter Fehler weitreichende Folgen haben könnte. „Also prüfe und ändere ich immer wieder, obwohl der Termin längst überschritten ist.‟

 

Michelangelo hat eine halbfertige Apollo-Statue hinterlassen. Schubert bekam seine Sinfonie in h-Moll, D 759 („Die Unvollendete‟) nicht fertig. Bei Kafka blieben alle Romane unvollendet, und er hat sowieso nur drei geschrieben. Trotzdem gelten diese Werke als Höchstleistungen der Menschheit, auf ewig bewundert und verehrt. Und du machst dich fertig, weil deine PowerPoint-Präsentation eventuell nicht ganz perfekt ist?

 

Perfektionismus sorgt dafür, dass du nichts mehr erledigt bekommst. Aus lauter Sorge, etwas nicht gründlich oder gut genug abzuliefern, wirst du immer umständlicher und langsamer. Am Ende machst du mehr Fehler und fällst gleich auf seine nächste Täuschung rein: „Ich muss mich mehr anstrengen und gründlicher werden!‟ Ganz im Gegenteil: Entspannt und selbstsicherer wirst du produktiver.

 

Regelmäßig wirst du enttäuscht

Hochzeiten – eigene und fremde – sind die Lebensereignisse, bei denen man den Amoklauf des Perfektionismus am besten beobachten kann. Überteuerte Ringe von Tiffany, obwohl das gleiche Modell überall sonst die Hälfte kostet, ein Kleid für einen Tag, aber zum Preis einer Jahresgarderobe, jeden Schritt durchgeplant und teuer bezahlt. Aber dann ist es bewölkt, wenn der Fotograf kommt, der Blumenlieferant fordert plötzlich Barzahlung, und ein betrunkener Onkel übergibt sich am Buffet.

 

Perfektionismus verspricht das ideale Ergebnis und enttäuscht deshalb immer. Selbst, wenn es erst gut geht, holt bald jemand seine Fotos raus: „Ach, ihr habt nicht den örtlichen Dom gemietet und eure Gäste anschließend nach Ibiza eingeladen?‟

 

Wer perfektionistisch veranlagt ist, lässt sich auf einen Wettbewerb ein, der nie zu gewinnen ist. Der kleinste Fehler oder Mangel verdirbt dir alles. Jeder, der scheinbar besser ist, und sei es nur in einem unwesentlichen Detail, zieht dich wieder runter. Anstatt dich über das zu freuen, was du hast und was gelungen ist, bist du enttäuscht über das, was wieder nicht perfekt war. Warum ist die Welt so unvollkommen trotz deiner Mühe!

 

Du verlierst das Ziel aus den Augen

Es gibt Leute, die müssen unbedingt einen promovierten Hirnforscher zu den Fragen hören, wann sie ihr Kind am besten ins Bett schicken sollten und ob acht Stunden am Handy wirklich zu viel sind. Für ihre abendliche 15-Minuten-Joggingrunde brauchen sie Tipps vom Trainer der olympischen Mannschaft. Für das beste Zitronenkuchenrezept sollten sich am besten interdisziplinär ein Sternekoch, ein Philosoph und ein Molekularbiologe zusammentun, damit nichts schiefgeht.

 

Perfektionismus verleitet dich dazu, dich mit immer abseitigeren Nebenaspekten und Detailfragen zu beschäftigen. Dabei verlierst du das eigentliche Ziel bald ganz aus den Augen: Ein Problem möglichst einfach, in angemessener Zeit und zu vertretbaren Kosten zu lösen. Im beruflichen und privaten Alltag braucht es selten perfekte Antworten, sondern fast immer pragmatische Lösungen. Dazu dann noch ein bisschen Flexibilität, um bei Bedarf unkompliziert reagieren zu können. So einfach könnte das Leben sein.

 

Willst du alles vorab durchdenken und lösen, verhedderst du dich in immer neuen Problemen. Sind die Zutaten für deinen Zitronenkuchen überhaupt organisch produziert und fair gehandelt, und was machst du, falls sich bei einem Gast eine Gluten-Unverträglichkeit herausstellt, von der du nichts weißt? Am besten eine WhatsApp-Gruppe aufsetzen, jeden einzeln befragen und separat bewirten. Oder doch gleich in ein Café gehen – aber welches nur, damit keiner enttäuscht ist …?!

 

Dein Stress ist völlig unnötig

Solltest du beruflich Flugzeuge lenken, Kernkraftwerke bauen oder Herzen operieren, ist Perfektionismus selbstverständlich ein Anliegen, das wir alle an dich haben. Hier sind die Risiken hoch und die Fehlertoleranzen minimal. Da ist tatsächlich jede Schluderei gefährlich. Falls es aber nur darum geht, das Alltagsgeschäft im Büro zu erledigen, den Urlaub oder dein nächstes Date zu planen – entspann dich! Perfektionismus will dir zwar einreden, dass auch hier „jedes Detail zählt‟. Aber damit belügt er dich. Du darfst dir ein klein wenig Lässigkeit erlauben.

 

Eine solide, vernünftige Leistung ist fast immer am besten und auch ausreichend. Nur so stehen Einsatz und Ergebnis in einem angemessenen Verhältnis, verausgabst du dich nicht für etwas, das morgen schon vergessen ist. Die meisten Alltagsaufgaben sind, wenn wir ehrlich sind, weder weltbewegend noch unvergleichlich wichtig. Nicht das perfekte Ergebnis zählt, sondern die rechtzeitige Lieferung in akzeptabler Qualität.

Es ist der gleiche Grund, aus dem Behördenbriefe nicht auf Büttenpapier gedruckt werden, in deiner Firmenkantine kein Sternekoch den Kaffee zubereitet und im Radio nicht die Berliner Philharmoniker die Erkennungsmelodie live spielen. Theoretisch wäre all das möglich, ganz sicher schön und „von perfekter Qualität‟. Nur würde das für den geplanten Einsatz praktisch keine Rolle spielen, alles nur umständlicher und teurer machen. Kann man sich also sparen.

 

Attila Albert: „Perfektionismus ist ein Arschloch”. 192 Seiten, 16,99 Euro, Gräfe und Unzer. https://www.gu.de/produkte/koerper-geist-seele/lebenshilfe/perfektionismus-ist-ein-arschloch-albert-2021/

 

Du verschwendest deine Ressourcen

„Ich weiß nicht, wie oft ich meinem Mann schon abgesagt habe, weil ich abends in der Firma festsaß‟, gestand mir eine Freundin, die im Management arbeitet. „Er saß oft schon in der Bar, in der wir etwas zusammen trinken wollten, und ich habe ihn immer wieder per SMS vertröstet. Aber wenn im Job etwas zu erledigen ist, schaffe ich es nicht, es beiseite zu legen!‟

 

Perfektionismus ist ein Anspruch, der dich viel kostet. Du verschwendest deine Ressourcen – Zeit, Kraft und Geld –, und sie fehlen dir woanders. Du bist zu müde, um dich um deinen Partner, um Freunde oder dich selbst zu kümmern, genug zu schlafen oder Sport zu machen. Du überarbeitest im Job etwas so lange, damit es endlich perfekt ist, bis anschließend kein Budget oder keine Arbeitskraft mehr für andere Aufgaben da ist.

 

Meine Großmutter hatte einen Kühlschrank, der 20 Jahre lang mustergültig lief. Nur sein Design war ein wenig aus der Mode gekommen und die Außenseite vergilbt. Sie ersetzte ihn durch einen neueren. Er war modern und strahlend weiß, aber – wie es leider so oft bei neuer Technik vorkommt – direkt nach Ablauf der Garantiezeit defekt. Sie musste notgedrungen den nächsten kaufen. So ähnlich ist es beim Perfektionismus: Du investierst in eine Verbesserung und verschlechterst dich.

 

Jede Spontanität erstickt dabei

„Theoretisch ist es möglich, alles perfekt nach Plan abzuliefern‟, sagte mir eine Klientin, die in der Unternehmensberatung tätig war. „Zumindest so, dass es auf andere so wirkt. Ich selbst weiß, dass es einfach Routine ist. Ich kann mein Programm professionell abspulen, aber besonders kreativ wird es so nicht.‟ Wer krampfhaft auf Perfektion schielt, bringt sich und andere um die Chance, ein unerwartet positives Ergebnis zu erreichen. Es wird nur zuverlässig öde.

 

Christoph Kolumbus wollte eigentlich nach Indien. Nach Navigationsfehlern, wie sie einem Profi nicht hätten passieren dürfen, landete er am anderen Ende der Welt – und entdeckte Amerika. Wilhelm Conrad Röntgen griff beim Experimentieren unsachgemäß in seine neu entdeckten Strahlen und stellte dabei fest, dass sie seine Hand durchleuchteten. Sein Fehlgriff war der Beginn einer Revolution in der medizinischen Diagnostik.

 

Wenn etwas nicht perfekt läuft, ist das nicht das Ende der Welt und führt manchmal sogar zur Entdeckung einer neuen. Perfektionismus lässt viele Ideen direkt wieder sterben, und was bis zur Planung durchkommt, wird dann erledigt. Denn alle haben sie ihre Mängel und Nachteile. Im Perfektionismus steckt die Angst vor den Risiken der Entscheidung, die sich dann in unnötigen und überzogenen Absicherungen verliert.

 

Niemals bist du ganz zufrieden

Wie jede Sucht – Alkohol, Glücksspiel, „Shopping Queen‟ schauen – ist Perfektionismus nie zufriedenzustellen. Du denkst, du hast sie überwunden, da lockt sie schon wieder: „Einmal noch, dann hast du deine Ruhe.‟ Doch als Perfektionist kennst du das Spiel inzwischen: Wo andere ein Problem lösen und sich danach entspannt vor den Fernseher setzen können, als ginge sie alles Weitere nichts mehr an, entdeckst du sofort fünf neue: „Wahnsinn! Da muss ich ran. So kann ich das keinesfalls länger laufen lassen! Wieso hat sich keiner jemals richtig darum gekümmert?‟

 

Du wolltest nur deinen Kleiderschrank auswischen, denkst aber nach einem Blick: „Ich muss endlich auch mal meine Klamotten ausmisten!‟ Kaum ist alles schön übersichtlich auf dem Bett ausgebreitet, fällt dir auf, wo überall ein Knopf locker sitzt oder ein Fleck unentdeckt geblieben ist. Sind die Tüten für Schneider und Reinigung endlich gepackt, zerlegst du den Stapel fürs Rote Kreuz gleich wieder. Manches würde doch bestimmt deiner Nachbarin oder Cousine Silke passen! „Und, Moment mal, wieso wackelt das Scharnier, und seit wann ist da ein Kratzer in der Wand? Ich glaube, hier muss jetzt mal richtig Grund und Ordnung rein!‟

 

Perfektionismus macht dich permanent unzufrieden, weil selbst der schönste Erfolg bestenfalls eine Zwischenstation ist. Ja, es gibt Momente des Stolzes, der Dankbarkeit und Zufriedenheit. Direkt danach muss die Mühe aber weitergehen. Du kannst dich doch nicht auf deinen Lorbeeren ausruhen, wenn du von einer Welt des Chaos umgeben bist. Da muss endlich einmal jemand aufräumen, und das bist du! Anstatt dich vor allem darüber zu freuen, was du alles geschafft hast, ärgerst du dich über das, was du hättest besser oder schneller erledigen können. Noch frustrierender ist der Gedanke, dass du genau weißt, was zu tun wäre, aber gleichzeitig auch, dass es bei dir nie ein Ende finden wird.

 

Perfektionismus verspricht, was das Leben nie einlöst

Wie du gesehen hast, ist Perfektionismus ein gutaussehender, vielversprechender Partner, der aber leider chronisch lügt, nicht praxistauglich und sehr anstrengend ist. Ein verführerischer Hochstapler, der verspricht, was das Leben dann nie einlöst. Einige Jahre kann man gutgläubig damit verbringen, trotzdem auf ein gutes Ende zu hoffen, der Sache immer „noch einmal eine Chance zu geben‟. Sich die verkorkste Beziehung schönreden, weil es ja doch auch schöne Tage gab, an denen zwischen euch eine ganz wunderbare Harmonie geherrscht hat. Als würdet ihr für immer zusammengehören, als wärt ihr wirklich eins. Aber das ist seine Masche: dich glauben zu lassen, dass du ohne ihn gar nicht mehr könntest. Keine Sorge, du wird bestens klarkommen!

 

„Ich habe einen ganz einfachen Geschmack‟, kannst du kokett Oscar Wilde zitieren. „Ich bin immer mit dem Besten zufrieden.‟ Nur wie lange, wenn das Beste nie eintritt oder sich nach kurzer Zeit schon wieder als arglistige Täuschung herausstellt? Die Rechnung dafür zahlst du – wie bei allen Betrügern, wenn du sie nicht schnellstens erkennst und aussortierst, um die Verluste zu begrenzen.

 

Irgendwann aber hast du jede Lüge, jedes Versprechen des Perfektionismus gehört, und es ist Zeit, Schluss zu machen. Genug geärgert, gelitten und gehofft. Dieser Typ wird sich niemals ändern und dir mit der Wahrheit kommen. Das hat er nun oft genug bewiesen! Dafür ist dein Leben jedoch zu schade, du hast Besseres verdient und schon genug Lebenszeit an ihn verschwendet. Entliebt, goodbye, wir gehen jetzt getrennte Wege!

 

Dein neuer Begleiter heißt Pragmatismus. Er ist solide, verspricht weniger, hält dafür mehr und sieht, wenn du den Entzug vom stressigen Perfektionismus erst einmal hinter dir hast, auch gar nicht so schlecht aus. Alltagstauglich und vorzeigbar ist er auf jeden Fall, sorgt für weniger Stress und unnötige Aufregung.

 

Kümmere dich um Grundsatzfragen, aber geplant neben den regulären Aufgaben Sich vom Perfektionismus zu trennen, heißt nicht, dass du dich nicht mehr um Grundsatzfragen kümmern solltest. Es rächt sich langfristig, sich immer nur durchzuwursteln, zu improvisieren, „auf Sicht zu fahren‟. Du solltest daher regelmäßig auch grundsätzliche Probleme angehen, aber nicht ständig und nicht alle gleichzeitig. Ein realistisches Maß: Reserviere dir pro Woche ein bis zwei Stunden für solche Aufgaben, etwa für deine Zukunftsplanung oder die Neuorganisation deiner Arbeitswoche.

 

 

 

 

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