Fragebogen „Nahaufnahme“  mit Microsoft-Chefin Marianne Janik, die eine Schwäche für britische Historienfilme hat

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Marianne Janik, Vorsitzende der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland.

 

Marianne Janik (Foto: Microsoft)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir bauen digitale Plattformen für alle Menschen und Organisationen, um sie zu befähigen, an einer zunehmend digitalen Welt teilzuhaben, in dieser Spaß zu haben, kreativ zu sein und Innovationen zu schaffen.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Um sieben Uhr klingelt der Wecker und dann gehen mein Mann und ich mit unserem Hund Rumo vor die Tür – egal bei welchem Wetter. Ganz nebenbei sorgt Rumo so dafür, dass ich mein tägliches Bewegungsziel ohne Mühe erreiche.

 

(Foto: Privat)

 


Was unterscheidet Sie von anderen im Auftreten und im Behave im Job?

Es ist nicht mein Ziel, mich von anderen zu unterscheiden. Mir ist es wichtiger, als Person für etwas zu stehen: Meine Kollegen und Kolleginnen wissen, dass ich ihnen stets vertraue, denn Innovation braucht maximale Gestaltungsfreiheit. Und, ich meine tatsächlich immer das, was ich sage.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

„Komm Du erstmal nach Deutschland.“ Kein Witz, seit meinen Restart als Chefin bei Microsoft Deutschland im vergangenen Jahr arbeite ich wegen Corona komplett Remote aus dem Homeoffice in der Schweiz.

 

Tee oder Kaffee?

Morgens Kaffee, am Nachmittag lieber Tee.

 

Ihr Spitzname ist…?

Speedy! Das bleibt aber bitte unter uns 😉.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich kann von britischen Historienfilmen und Serien à la „Downtown Abbey“ nicht die Finger lassen, wenn ich entspannen will.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn Absprachen nicht eingehalten werden.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Wenn ich raten darf: mein Tempo. Ähnlichkeiten mit dem Spitznamen sind rein zufällig.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Immer noch eine – kleinere – unternehmerische Aufgabe haben und die Welt mit entspannteren Augen sehen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ich schätze sehr, wenn Menschen selbst im größten Alltagschaos ihren Humor im Umgang mit anderen bewahren. Das hat für mich sehr viel mit Nahbarkeit und damit der Fähigkeit zu tun, Nähe herzustellen. Empathie, Humor und klare Sprache helfen sehr – gerade in Zeiten, wo wir uns oft nur virtuell sehen können und menschliche Verbindungen schwerer aufrechtzuerhalten sind. Das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt kann viel bewirken.

 

Auf welche drei Dinge können Sie nicht verzichten?

Für meine beruflichen Aufgaben: Mein Handy. Sonst könnte ich auf alles verzichten, ich hänge nicht an materiellen Dingen.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Wenn es nur ein Tag wäre, Dalai Lama. Für eine längere Zeit – Verteidigungsministerin.

 

 

 

 

 

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