Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Software-AG-Personalvorstand Elke Frank, die von einer Rentner-WG in den Bergen träumt

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Elke Frank, Personalvorstand bei der Software AG.

 

Elke Frank (Foto: PR/Software AG)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Unsere Lösungen und Produkte ermöglichen die Digitalisierung von Unternehmen, in dem sie jegliche Technologien integrieren und vernetzen sowie Daten zusammenführen und analysieren können.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Ich bin ein Morgenmuffel – ein normaler Arbeitstag beginnt – wenn möglich – nicht vor 8.30 Uhr und ich brauche eine Maracuja, einen Cappuccino und eine gute Zeitung als Starthilfe in den Tag.

 

Was unterscheidet Sie im Auftreten und im Behavior im Job?

Ich bin sehr direkt und das spiegelt sich auch in meiner Arbeitsweise wider – das mag sicherlich nicht jeder und ist für manche gewöhnungsbedürftig. Aber genau das lieben diejenigen, die eng mit mir zusammenarbeiten, weil sie wissen woran sie sind.
Über viele Jahre hinweg habe ich immer wieder erlebt, dass zu viel Zeit für das Herumreden um den „heißen Brei“ vergeudet wird. Wir nennen die Dinge einfach nicht beim Namen! Ich mag offene Diskussionen, in denen es um die Sache geht. Dann und wann mische ich mich auch gerne mal ein, um meine Meinung zu sagen. Wenn wir dann im Team eine Meinung oder Entscheidung gefasst haben, dann vertrete ich das klar und deutlich, auch wenn ich in der Diskussion überstimmt wurde.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Hart aber herzlich. 😊

 

Tee oder Kaffee?

Nur Cappuchino und Espresso

 

Ihr Spitzname ist…?

In meiner Studienzeit hatte ich den Spitznamen „Weinkönigin“, denn ich habe kein Weinfest in Würzburg ausgelassen.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Wenn ich geschäftlich viel um die Ohren haben, vermeide ich private Telefonate – was für meine Familie und meine engsten Freunde nur schwer nachzuvollziehen ist.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Ausschweifende Diskussionen über Details, die für den jeweiligen Kontext oder die Teilnehmer nicht relevant sind. Da wird „einfach rücksichtslos mit meiner Zeit umgegangen.“ Ebenfalls geht es nicht, wenn Entscheidungen aus Bequemlichkeit einfach nach oben delegiert werden.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine Beharrlichkeit gepaart mit meiner Ungeduld.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Ich träume von einer Rentner-WG in den Bergen! Gemeinsam mit meinem Mann und meinen besten Freunden in den Tag hineinleben, zusammen kochen, Bergsport genießen und den Abend dann bei einem guten Tropfen Wein ausklingen lassen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Offenheit und die Fähigkeit, kontrovers zu diskutieren. Hierbei geht es mir um die Sache an sich. In einem guten Team müssen auch mal die Fetzen fliegen – das ist wichtig, um die richtigen Entscheidungen für das Unternehmen treffen zu können. Ich werde skeptisch, wenn alle zu schnell Ja sagen, und versuche dann das Team aus der Reserve zu locken.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Auf meinen Mann, meine italienische Kaffeemaschine und ein Paar Joggingschuhe.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Trainer beim VFB Stuttgart!

 

(Foto: Privat)

Elke Frank hat sich diese Maschine gekauft, um das Home Office zu überleben: „Ich liebe Kaffee und da musste etwas Ordentliches auf den Tisch“, sagt sie.

 

 

 

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