Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Verena Pausder, die gerne mal für einen Tag Jacinda Adern, die neuseeländische Premierministerin, wäre

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Verena Pausder, Expertin für Digitale Bildung, Autorin, Gründerin von Fox & Sheep und HABA Digitalwerkstätten. Seit 2016 gehört sie zu den „Young Leaders“ vom Weltwirtschaftsforum in Davos. 

 

Verena Pausder (Foto: Privat)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Mein Buch ‘Das Neue Land’ ist eine politische Vision, eine Wunschliste mit konkreten kleinen und großen Ideen und Projekten, wie wir in Deutschland in Zukunft zusammen leben, arbeiten und Politik machen. 

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Mein Tag beginnt um 6.45 Uhr mit dem Befüllen diverser Snackboxen meiner Kinder für die Schule und Kita. Anschließend gehe ich joggen und höre dabei Gabor Steingarts „Morning Briefing“. 

 

Was unterscheidet Sie sich von anderen im Auftreten und im Behave?

Ich trage sehr gerne große Ohrringe und High Heels in knalligen Farben. Ich glätte meine Haare, weil ich meine Locken nicht mag. Und ich nehme sämtliche Videos und Fotos für Social Media oder digitale Vorträge vor derselben Backsteinwand auf, weil diese so schön Berlin-Mitte-mäßig aussieht. 

 

Tee oder Kaffee?

Café Latte mit Hafermilch.

 

Ihr Spitzname ist…?

Vreni. Keine Ahnung wo der herkommt. Vielleicht weil ich vor über 20 Jahren in der Schweiz studiert habe?

 

Verraten Sie eine Marotte.

Jedes Mal wenn ich nach Hause komme, putze ich zuerst die Küchenplatte – egal ob sie dreckig ist oder nicht.  

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn Menschen meckern statt einfach selber etwas zu machen. Wenn sie gegen alles sind, statt für etwas anderes zu sein. Wenn sie schlaue Kommentare von der Seitenlinie geben ohne sich selber die Hände schmutzig zu machen. 

 

… und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Dass ich immer mit dem ‘positiven Spirit’, meinem “Optimismus” und der ‘Vision’ um die Ecke komme – das kann einen auf dem falschen Fuß erwischen, wenn man gerade genug damit zu tun hat, den Alltag gewuppt zu kriegen. 

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Erstmal möchte ich sie so weit wie möglich nach hinten schieben, da es vorher noch so viel gibt was ich ausprobieren und umsetzen möchte. Aber wenn es dann soweit ist, möchte ich mit meinem Mann Philipp auf einer Parkbank in der Sonne sitzen, übers Leben reden und darüber diskutieren, ob wir die Welt genug verändert haben. Wenn die Antwort ja ist, dann: Kochen, Wein trinken, Ausschlafen (wobei die senile Bettflucht das dann wahrscheinlich gar nicht mehr zulässt), Zeit mit unseren Kindern und hoffentlich Enkelkindern verbringen, spannende Unternehmen verfolgen und in einer Rentner-Fußballmannschaft spielen. Wenn die Antwort nein ist: von der Parkbank wieder aufstehen und weitermachen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Humor – ich liebe es so mit anderen zu lachen, dass ich Tränen in den Augen habe.

Leidenschaft – wenn Menschen für ihre Themen brennen, stecken sie mich immer gleich mit an.

Verlässlichkeit und Harmonie – ich bin eine treue Seele und freue mich über jahrzehntelange Freundschaften, glückliche Beziehungen und Menschen, die gut miteinander umgehen.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Meine Halskette, auf der die Namen unserer vier Kinder und der meines Mannes eingraviert sind.

Mein Peloton Bike, auf dem ich mir die Seele aus dem Körper radele und welches mir das Gefühl gibt, ich sei jung, fit und cool!

Mein Smartphone auf dem ich arbeite, Musik und Podcasts höre und mit der Welt verbunden bin.

 

(Foto: Privat)

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Dann wäre ich gerne für einen Tag die neuseeländische Premierministerin Jacinda Adern und würde erleben wollen wie empathischer, bürgernaher und menschlicher Politikstil sich anfühlt.

 

 

 

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