Fragebogen „Nahaufnahme“ mit BearingPoint-Chef Kiumars Hamidian, der nachmittags immer auf Lakritz-Pirsch geht

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Kiumars Hamidian, der weltweite Chef der Unternehmenberatung BearingPoint.

 

Kiumars Hamidian (Foto: PR/BearingPoint)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Als Unternehmensberatung und vertrauensvoller Sparringpartner unterstützen wir Unternehmen und den öffentlichen Sektor dabei, neue Geschäftsfelder zu entwickeln, neue Prozesse einzuführen oder neue Technologien zu implementieren, damit sie noch erfolgreicher werden.

 

Womit beginnt Ihr Tag?

Um 6:30 Uhr stehe ich auf,  bereite den Kaffee für meine Frau und mich zu, den wir dann gemeinsam auf dem Balkon trinken. Wenn ich es zeitlich einrichten kann, dann gehe ich noch eine Runde laufen. Zurück zu Hause, dreht sich alles darum, die Kinder für die Schule fertig zu machen. Und dann geht’s dann auch direkt los mit den ersten Terminen.

 

Was unterscheidet Sie als Chef von anderen Chefs im Auftreten und im Behave?

Ich nehme mir gerne Zeit für die Kolleginnen und Kollegen, wenn ich in den Büros bin und laufe durch die Flure und führe viele Gespräche. In unserer Branche sind diese Gespräche natürlich auch virtuell. Ja, es gibt auch so etwas wie virtuellen Kaffeeklatsch oder ein virtuelles Wasserloch wo man sich trifft.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Ein Chef ohne Schulterklappen, bei dem die Tür für ein Gespräch wirklich offen ist. Das Jahresend-Video 2019 – eine Gesprächsrunde mit acht BearingPoint Kolleginnen und Kollegen, alle junge Kollegen mit maximal einem Jahr Betriebszugehörigkeit – hatte Rohmaterial von einer Stunde, weil wir so viele Themen hatten. Immer wenn die Regie Schluss machen wollte, kam noch eine neue Frage dazu. Der Regisseur kann ein Lied davon singen…

 

Tee oder Kaffee?

Kaffee zum Frühstück und nach einem guten Essen. Tagsüber gerne Tee.

 

Ihr Spitzname ist…?

Kiu. Schon seit der Kindheit.

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ab 16.00 Uhr brauche ich Lakritze und zwar in rauen Mengen. Wenn ich in unseren Niederlassungen bin, mache ich mich dann oft auf die Suche. Das ist in den deutschen Büros einfacher, da kennen sie meinen Spleen. Oder in den Niederlanden und Schweden. Da ist dieses leckere Zeug erfreulicherweise überall erhältlich. Ein Paradies.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Unehrlichkeit. Egal ob im Job oder privat ist mir der ehrliche Umgang äußerst wichtig.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Mein Versprechen, zeitnah zu kommunizieren und Anfragen, Anrufe auch wirklich schnell zu beantworten. Deshalb bin ich in Besprechungen öfter abgelenkt, weil ich noch auf Mails schaue. Es gibt Kollegen, die würden gerne mein Telefon vor wichtigen Terminen verstecken. Und wenn Sie meine Jungs fragen: Ich bin viel zu streng, wenn es um die Nutzung von Medien geht wie zum Beispiel Konsolen, Netflix oder Instagram.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Zusammen mit meiner Frau jungen Unternehmen helfe,n weiter zu kommen, gemeinnützig und nicht gemeinnützig. Neue Ernährungskonzepte – das würde mir viel Spaß bringen. Aber nicht nur an der Oberfläche, sondern auch im Maschinenraum.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Loyalität. Wenn wir Hand-in-Hand zusammenarbeiten, mit gleichen Vorstellungen, Werten, auch einer „Treue“, dann kann sich Erfolg einstellen. Gerade in Corona-Zeiten spürt man das noch viel intensiver.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Erst die Kaffeemaschine. Dann das Handy. Und Nummer drei: Mittlerweile brauche ich ja schon eine Gleitsichtbrille. Die Kombination dieser drei Dinge macht´s.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Zur Zeit die des Schuldirektors unserer Kinder – dann würde ich an diesem Tag einiges ändern, um die Schule besser auf Digitalisierung und die aktuellen Umstände vorzubereiten. Das geht sicherlich einfacher und schneller, wenn man es nur für einen Tag verantworten muss

 

 

Hier sind die Lakritz-Vorräte in der Düsseldorfer BearingPoint-Niederlassung am Karl-Arnold-Platz – eigens für Kiumars Hamidian angelegt.

 

 

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