Fragebogen „Nahaufnahme“ mit D-Level-Gründerin Katharina Wolff, die schon mal „die Bazooka rausholt“

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Katharina Wolff, Gründerin der Personalberatung D-Level, die spezialisiert ist auf die Digitalwirtschaft.

 

Katharina Wolff (Foto: D-Level)

 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Wir finden die besten Führungskräfte für die digitale Wirtschaft.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Gegen halb sieben Uhr damit, meine Mails und meine Social-Media-Kanäle zu checken. Ich versuche, ein bis zweimal pro Woche morgens mit meiner Freundin um die Alster joggen zu gehen. Wenn wir die Wege noch für uns haben. Danach fahre ich in das Hamburger oder Berliner Büro.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Man hat mir mal gesagt, dass ich „hin und wieder die Bazooka raushole“, also sehr impulsiv und sehr deutlich werde. Dann ist mit mir nicht zu spaßen. Das passiert, wenn ich das Gefühl habe, ich kann mich nicht auf meine Leute verlassen. Auf der anderen Seite stelle ich mich vor sie, wann immer es die Situation erfordert. Mein Team und ich sind uns menschlich sehr nah. Trotzdem habe ich eine Firma zu führen und stehe für ein klares Leistungsprinzip. Ich versuche gerade meinen jüngeren Leuten beizubringen, auf alles vorbereitet und immer einen Schritt voraus zu sein. Manchmal ist meine schnelle, übersprudelnde Art für einige Leute überfordernd. Dann reden wir darüber.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Die meisten würden sagen, ich sei manchmal hart aber dafür sehr fair. Ich bin Vollblutunternehmerin. Daher fordere ich meine Leute und motiviere sie zu Höchstleistungen. Ich übe Kritik aber lobe auch gern und habe immer ein offenes Ohr.

 

Tee oder Kaffee?

Kaffee, aber kastriert. Meiner ist so schwach, das ist eigentlich Wasser.

 

Ihr Spitzname ist…?

KW oder Kadda

 

Verraten Sie eine Marotte.

Ich rede viel zu schnell.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Unverlässlichkeit und Ungerechtigkeit.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine Impulsivität.

 

Was möchten Sie machen, wenn Sie in Rente gehen.

Ich würde die nächste Firma gründen.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Zuverlässigkeit, Eigen-Initiative, Kreativität und Ehrlichkeit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Gin Tonic, mein Handy, Netflix – aber nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich würde gern mal einen Tag den Job von Klaus-Peter Schulenberg, Gründer und CEO von Eventim, übernehmen. Ein Praktikum bei Rocket-Internet-Gründer Oli Samwer wäre sicher auch interessant.

 

 

(Fonto: D-Level)

„Mein Podcast-Aufnahmegerät habe ich fast immer dabei – um niemals etwas zu vergessen. Und damit ich spontan Interviews für meinen Podcast „Inside Team Building“ führen kann.

 

 

 

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