Fragebogen „Nahaufnahme“ mit LAB-Chefin Elke Vorholt, die regelmäßig ihre Schlüssel sucht

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Elke Vorholt, geschäftsführende Gesellschafterin und Mitgründerin der Personalberatung LAB & Company.

 

Elke Vorholt (Foto: LAB)

 

Was macht Ihr Unternehmen in einem Satz

Seit fast zwanzig Jahren finden wir als Personalberatung für Unternehmen die richtigen Kandidaten für Führungsteams, Aufsichtsgremien und Spezialisten.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitsalltag?

Mit der Absprache mit meinem Mann für den Start in den nächsten Tag. Wer muss morgens sehr früh raus und reisen? Wer kümmert sich um das Frühstück mit unserem Sohn? Unsere Startzeit variiert stark, da gibt es keinen Standard. Nach dem Aufstehen muss grundsätzlich zuallererst einen Kaffee sein, sonst läuft nichts.

 

Wie würden Sie sich als Chefin beschreiben?

Kompetent, ich lache gerne, unterstützend und auch mal pragmatisch mit zupackend. Wenig statusbewusst, aber auch leidenschaftlich und emotional. Ich diskutiere, verprobe und bevorzuge gemeinsame Entscheidungen.

 

Was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Manchmal zu laut, sucht regelmäßig ihre Schlüssel. Hart arbeitend, mutig, nahbar, mit ihr kann man reden, sie macht auch ungewöhnliche Dinge möglich.

 

Tee oder Kaffee?

Beides. Morgens Kaffee, über den Tag Tee.

 

Ihr Spitzname ist…?

Früher in den Anfangsjahren im Gymnasium wurde ich immer Leuchtturm genannt. Meine Freundin war der Funkturm, weil sie noch größer ist. Bei Ballspielen waren wir immer die Ersten, die in die Mannschaften gewählt wurden.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Mich faszinieren alte Autos und Motorroller. Ich liebe es, mir den Fahrtwind in meinem Sunbeam Roadster oder auf dem Dürkopp Roller von 1954 um die Nase wehen zu lassen.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn etwas zeitlich und qualitativ aus dem Ruder läuft, kann ich sehr ungemütlich und fordernd werden. Absprachen mit Kunden müssen eingehalten werden. Entspannter Umgang mit der Rechtschreibung liegt mir auch nicht. Tief durchatmen muss ich bei diskriminierenden, unsachlichen Bemerkungen in großen Abstimmungsrunden. Ich habe gelernt, dass in diesem Fall nur die direkte Ansprache des Absenders hilft, um die Diskussion wieder zu versachlichen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine kreative Ablage. Früher auf dem Schreibtisch, heute in meinem abschließbaren Wandschrank. Ich lagere immer alles übereinander, manchmal muss man dann suchen. Ich arbeite – allerdings schon seit Jahren – an einer Verbesserung.

 

Was möchten Sie gerne in Rente machen?

Reisen, eine Tour an der Ostsee entlang von Lübeck über Polen in die baltischen Staaten, Übergang nach Finnland, zum Nordkap und entlang der norwegischen Küste zurück. Und danach möglichst viel Zeit an der Ostsee verbringen.

 

Was schätzen sie an Menschen am meisten?

Eine positive Grundeinstellung, Authentizität und Zuverlässigkeit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Familie und Freunde. Musik und Tanzen. Ein Glas mit gutem Weißwein

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das? 

Matrose auf einem Whale Watching Boot. Bei gutem Wetter mit dem Boot rausfahren und Tiere beobachten.

 

Dieser Post-it Block mit dem Bild ihres fußballbegeisterten Sohns liegt immer auf Elke Vorholts Schreibtsch. „Der Block ist das letzte Exemplar aus einer Serie von vier Motivblöcken, den hüte ich sorgsam und nutze ihn nur spärlich für die wirklich wichtigen Notizen“, sagt sie.

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