Video-Tipp CNN „Business Traveller“ mit Richard Quest: Über den 24-jähringen James Asquith, der schon in jedem Land der Welt war

CNN Business Traveller mit Kult-Moderator Richard Quest: Über den Mann, der mit 24 Jahren schon 196 Länder der Welt bereist hat – James Asquith

 

CNN-Anchorman und Wirtschaftsmoderator Richard Quest (l.) mit James Asquith, der als jüngster Mensch der Welt bereits alle Länder der Welt bereist hat (Foto: CNN International)

 

In der aktuellen Folge von CNN Business Traveller sprach CNN-Wirtschaftsmoderator Richard Quest mit James Asquith, der im Alter von 24 Jahren als jüngster Mensch der Welt bereits alle 196 Länder besucht hat. Im Interview erzählt der junge Guiness-Weltrekordhalter, wie es dazu kam: „Nachdem ich alleine nach Südamerika gereist bin und schon in so vielen Ländern war, wollte ich auch unkonventionelle Reiseziele besuchen. Also ging ich nach Aserbaidschan, in den Iran und nach Kasachstan.“ Dabei besuchte er auch einige der schwer zugänglichen Gebiete und hat danach einfach weitergemacht. „Ich habe es geliebt,“ schwärmt der junge Brite.

 

196 Länder in fünfeinhalb Jahren

Seine Reisen waren Herausforderungen: „Ich habe versucht, in jedem Land mindestens eine Nacht zu verbringen. In der Vatikanstadt war dies beispielsweise nicht möglich – es sei denn, ich campe draußen.“ Dass seine Leidenschaft einmal zu einem Weltrekord führen würde, hätte er nicht gedacht. Asquith betont zudem, dass es ursprünglich nicht sein erklärtes Ziel war: „Es ging mir nie darum, möglichst viele ‚Stempel zu sammeln‘. Ich wollte einfach reisen und Orte sehen. Der Vorteil lag darin, dass es keinen offiziellen Rekord zu schlagen gab. Ich konnte es also im eigenen Tempo in meiner Freizeit tun. Jetzt kommen viele auf mich zu und sagen: ‚Hey, ich werde deinen Rekord schlagen‘“.

Insgesamt hat er fünfeinhalb Jahre gebraucht, um alle Länder zu besuchen. Davon war er vier Jahre nur mit dem Reisen beschäftigt. „Die letzten anderthalb Jahre ging ich die schwierigeren Länder an und hatte einen Bürojob, um den Rest abzubezahlen“.

 

 

James Asquith (Foto: CNN International)

 

Ziel erreicht, aber: „Was soll ich jetzt machen?“

Nachdem Asquith alle Länder besucht hat, fiel er zunächst in ein Loch. „Ich war für eine Weile etwas deprimiert. Das letzte Land waren die Föderierten Staaten von Mikronesien, im Südpazifik,“ erinnert er sich. „Ich kam an und jemand sagte: ‚Du hast es geschafft! Das ist unglaublich!‘ Ich war wirklich ein wenig enttäuscht und es gab mir nichts. Denn es wurde zu einem Ziel, das es als solches anfangs nicht gab. Ich dachte mir nur: ‚Was soll ich jetzt machen?‘“

Doch die Phase hat er mittlerweile hinter sich gebracht und neue Motivation geschöpft: „Ich denke, dass ich jetzt erst in Gang komme. Es fühlt sich an, als gäbe es noch so viel mehr zu sehen.“

Für ihn sind es die besonderen Orte, für die er nun mehr Zeit vor Ort einplanen möchte: „Mikronesien, zum Beispiel. Ich habe nur eine Insel besucht und es gibt dort 80 Inseln oder so – ich bin mir nicht ganz sicher. Aber es gibt so viel mehr für mich zu sehen. Sogar als ich im letzen Jahr das erste Mal in Colorado war.“

 

Instagram-Posts von James Asquith (Foto: CNN International)

 

„Hab keine Angst“

Zum Abschluss gibt Asquith Reisenden noch einen Tipp auf den Weg: „Sag ‚Ja‘. Hab keine Angst .“ Er habe seine Ausbildung an der Universität nicht wirklich genossen, wohl aber das Reisen, in denen er viel über verschiedene Menschen und Kulturen erfuhr. „Es klingt nach einer klischeehaften Antwort, aber im Ernst: Es führte dazu, dass ich kein naiver Teenager wurde.“

 

Video-Link zum Interview: https://cnn.it/2u5iMvn

 

 

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