Fragebogen „Nahaufnahme“ mit TE-Connectivity-Chef Lars Brickenkamp, den Gleichgültigkeit in Harnisch bringt

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Lars Brickenkamp, Senior Vice President und General Manager bei TE Connectivity Industrial – einem der größten Steckverbinder-Hersteller für Fahrzeuge, Flugzeuge und Medizintechnikgeräte mit weltweit 75.000 Mitarbeitern und zwölf Milliarden Euro Umsatz im vergangenen Jahr. TE Connectivity ist ein Schweizer Konzern mit Sitz in Schaffhausen und US-amerikanischen Wurzeln in Pennsylvania. Der deutsche Sitz ist in Darmstadt, zu den Kunden gehören General Electric, Siemens, Bosch sowie Automobilhersteller wie BMW. 

 

 

Lars Brickenkamp

 

 

,Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

TE Connectivity vernetzt die Welt – unsere Steckverbindungen und Sensoren sind ein wichtiger Bestandteil des digitalen Nervensystems von Fabriken, Autos, Zügen und Gebäuden.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Bevor ich die erste E-Mail schreibe ist Sport ein Muss. Entweder gehe ich in der Natur laufen oder auch mal bei schlechtem Wetter ins Fitnessstudio, das direkt gegenüber von unserem Büro in Darmstadt liegt.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Ich gehe klar und offen mit unseren Kunden und meinen Mitarbeitern um. Mir ist dabei der Blick in die Zukunft besonders wichtig – was gestern geschehen ist wird besprochen, aufgearbeitet und ad acta gelegt.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Ich würde Zustimmung erhalten. Vielleicht würde die Eigenschaft „fordernd“ von einigen Kollegen noch ergänzt werden.

 

Tee oder Kaffee?

Immer Kaffee.

 

Ihr Spitzname ist…?

Langer – primär auf meine Körpergröße bezogen.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Bei Betreten eines Raumes neige ich dazu, mir an die Nase zu fassen.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Gleichgültigkeit.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Das ich nicht immer ein guter Zuhörer bin.

 

Was würden Sie gerne machen, wenn Sie wirtschaftlich unabhängig wären, nicht mehr in Ihrer Firma tätig sind und ganz viel Zeit hätten?

Dasselbe, was ich jetzt gerade mache. Weil ich bisher alles Mögliche gemacht habe, vom Tennis- und Fitnesstrainer als Student, ich habe in vielen Ländern gelebt, in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet, zwischendurch auch eigene Unternehmen aufgebaut und verkauft.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Offenheit.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie nie verzichten?

Am Wichtigsten sind mir die Dinge, die fast 24 Stunden meines Tages ausmachen: Familie, Arbeit und Sport – bevor Sie fragen: ja, ich schlafe nicht sehr viel.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich würde gerne mit Karl Lagerfeld tauschen und den kreativen Prozess einer Kollektionsgestaltung durchlaufen.

 

Diese Callaway-Brille bekam Lars Brickenkamp von ein Freund aus den USA vor einpaar Jahren geschenkt. „Weil sie so schön klein und praktisch ist, begleitet Sie mich seitdem in alle Länder. Und sie hilft, mein graduell nachlassendes Sehvermögen dezent zu kaschieren“, sagt er.

 

 

 

 

 

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