Fragebogen „Nahaufnahme“ mit FischerAppelt-Digitalvorständin Franziska von Lewinski, die als Trainer-Chef auch sehr gerne die Tore vorbereitet

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Franziska von Lewinski, Digital-und Innovationen-Vorstand bei der Agenturgruppe FischerAppelt mit Kunden von Merck oder Hilti über Mercedes-Benz bis Rama: 

 

Franziska von Lewinski, Vorstand bei  fischerAppelt


 

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

FischerAppelt ist eine der erfolgreichsten Agenturgruppen für Marketing und Kommunikation. Wir möchten unsere Kunden im richtigen Kontext ins Gespräch bringen und die Aufmerksamkeit, die uns Nutzer, User, Verbraucher und Kunden schenken, wertschätzen.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

An einem normalen Wochentag beginnt mein Tag um sechs Uhr. Mit dem „Morning Briefing“ genieße ich die Ruhe vor dem Sturm, trinke den ersten Kaffee, checke meine E-Mails und mache mich fertig, bevor ich unsere Mädels um 6.45 Uhr wecke. Das gemeinsame Frühstück um 7.15 Uhr ist mir heilig. Danach geht es in Kita und Schule – zum Glück zu Fuß -, so dass mein Arbeitstag um acht Uhr losgehen kann.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Ich verstehe mich als Trainer. Ich entwickle die Strategien für das Spiel, stehe am Spielfeldrand, schaue mir genau die Spielzüge an und stehe mit Rat und Tat zur Seite. Ich bin bereit, bei Krisen einzuspringen oder große Chancen voran zu treiben. Sehr gerne bereite ich auch selber Tore vor.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Neulich hörte ich ein Zitat: “Frag bloß nicht Franziska, die hat immer etwas dazu zu sagen.” Ich vermute, dass ich als Treiberin wahrgenommen werde, die das Beste aus allem herausholen möchte. Auch aus den Kolleginnen und Kollegen.

 

Tee oder Kaffee?

Morgens schwarzen Kaffee und danach Espresso. Mit Zucker, bitte.

 

Ihr Spitzname ist…?

Meinen Spitznamen bin ich endlich – fast – los. Nach 45 Jahren.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Schuhe. Es stehen mehr als 50 Paar in meinem Schrank. Trotz meiner Größe von 1,82 Meter will ich nicht auf hohe Absätze verzichten.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Wenn es nicht mehr um die Sache geht, sondern darum, wer die größte Sandburg baut.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Ich bin eine Nervensäge, die immer für alles Lösungen sucht.

 

Was möchten Sie gerne mal machen, wenn Sie wirtschaftlich unabhängig wären, nicht mehr in Ihrer Firma und ganz viel Zeit hätten?

Dann würde ich Yoga in der Welt verbreiten und so meinen Beitrag zu mehr Frieden leisten.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Verbindlichkeit. Gesagt ist gesagt, verabredet ist verabredet. Vereinbart ist vereinbart. Ich wünschte, dass auch ich dies immer einhalten könnte, und zum Beispiel nie zu spät kommen würde.

 

Auf welche drei Dinge könnten Sie niemals verzichten?

Meine Familie, meine Yogamatte und eine Leidenschaft.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Ich wäre gern einen Tag Beraterin von Donald Trump, um ihn an das zu erinnern, wofür die USA stehen und was sie erfolgreich gemacht hat.

 

 

Franziska von Lewinskis Schuhschrank ist der Verkleidungskoffer ihrer beiden Töchter, die am liebsten die „Klacker“-Schuhe ausprobieren. „Der Schuh-Tick scheint also erblich,“ meint sie. Wie Sie es tagtäglich hält? „High-Heels immer ins Büro und Sneakers privat, Ausnahmen bestätigen die Regel“, sagt sie. Jedenfalls braucht sie sie nicht, um auf Augenhöhe mit irgendwem zu kommen: Bei meinen1,82 Meter müsste ich eher in die Knie gehen, um auf Augenhöhe zu gelangen, witzelt sie. „Aber High-Heels geben mir Energie. Und die richtige Haltung – innen wie außen.“

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