Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Carsten K. Rath: „Ich habe die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege“

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet  Carsten K. Rath, Gesellschafter der Managementberatung RichtigRichtig, Buchautor sowie Gesellschafter und CEO der Hotelgesellschaft Kameha.

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Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Das schaffe ich sogar in einem Wort: Kundenbegeisterung. Wir schließen mit dem Beratungskunden die Lücke zwischen Unternehmensanspruch und Kundenwirklichkeit. Für die höchste Form der Verbindlichkeit:  Loyalität. Kunden verlieben sich ja nicht in Produkte oder das Unternehmen, sondern in die Mystik der Beziehung.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Mit ein paar Yogaübungen zwischen sechs und sieben Uhr – ich bin Frühaufsteher. Einige, die das lesen, werden jetzt lachen – ich bin nicht als geduldig bekannt. Stimmt aber.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Klar, rastlos, hochgradig transparent. Ich verstehe meine Aufgabe darin, meinen Mitarbeiter möglichst viel Freiheit zu geben. Mein Ziel ist, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich selbst entscheidungs- und handlungsfähig sind. Ich will inspirieren, nicht kontrollieren. Ich glaube daran, dass Führung und Freiheit miteinander Hand in Hand gehen, und das versuche ich als Chef vorzuleben.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Klar, rastlos, hochgradig intransparent.

 

Tee oder Kaffee?

Ingwer- und Kurkuma-Tee. Und wieder werden einige lachen.

 

Ihr Spitzname ist…?

Charly vom Karl. Mein Großvater hieß Karl – daher das K in Carsten K. Rath. In der Kindheit nannte man mich im Ort deshalb den „Charly vom Karl“.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Ich wippe bei Vorträgen auf den Zehenspitzen. Mein Körper scheint der festen Überzeugung zu sein, dass ich irgendwann abheben werde.

 

Was kann Sie in Harnisch bringen?
Wenn mein Gegenüber im Gespräch nicht richtig bei mir ist.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Ich habe die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Yogi werden. Golfer geht auch. Gibt es golfende Yogis?

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Intelligenz und Herzensbildung, am besten in Kombination.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Wimbledon-Sieger am Finaltag. Ich gehe normalerweise vor nichts und niemandem auf die Knie, aber da würde ich es tun.

 

 

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Carsten K. Rath wollte eigentlich Tennisprofi werden, doch eine Verletzung machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Die Bälle, mit dem er seinen ersten Sieg einfuhr, die hat er bis heute in seinem Büro.

 

Carsten K. Rath im Management-Blog: http://blog.wiwo.de/management/2014/12/28/zehn-gute-vorsatze-die-sich-unternehmen-fur-2015-auf-die-fahnen-schreiben-sollten-gastbeitrag/

 

 

 

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