Fragebogen „Nahaufnahme“ mit Loxone-Chef Öller: „Ohne Mannerwafferl geht´s nicht“

Martin Öller, Mitgründer und CEO von Loxone, aus Kollerschlag in Österreich und nach eigenen Angaben deutscher Marktführer für Smart Homes, hat den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet.

 

Martin Oeller, Loxone

Martin Öller, Loxone

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?

Wir entwickeln und verkaufen Produkte für das hundertprozentige intelligente & smarte Zuhause, die das Leben in den eigenen vier Wänden maßgeblich verändern – wir nennen unser System „Leben mit Autopilot“.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Meist starte ich um 5.40 Uhr in den Tag.  Kurz meditieren, danach Dehnungsübungen und anschließend gemeinsam Frühstücken mit meiner Familie. Das erdet mich und gibt mir Energie für den anstehenden Arbeitstag.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Ich habe eine klare Vision für unser Unternehmen und ein klares Bild von unserer Marke Loxone. Das inspiriert viele, gemeinsam mit uns Gas zu geben. Ich bemühe mich, Leistung zu sehen und wert zu schätzen. Trotz meiner meist sehr fordernden Art, nehme ich Rücksicht auf die Menschen und höre zu. Ich bin sehr diszipliniert. Nehme ich mir einmal etwas wirklich vor, bringt mich nur selten etwas ab.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

In meiner Anwesenheit natürlich Dasselbe. Scherz beiseite. Ich weiß meine Mitarbeiter sagen mir nach, ich hätte die Gabe jedes nur erdenkliche Thema positiv rüberzubringen und sie von Dingen zu überzeugen.

 

Tee oder Kaffee?

Klare Sache: Kaffee. Klein, stark, schwarz.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Die guten alten österreichischen Mannerwafferl. Mindestens einmal täglich. Ohne geht’s nicht.

 

Was bringt Sie in Harnisch?

Vereinbarungen, die wiederholt nicht gehalten werden und Menschen, die respektlos mit meiner Zeit umgehen.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Wenn ich auch nach viel Einsatz und Hirnschmalz, das Mitarbeiter in ein Projekt oder eine Arbeit investiert haben, noch immer nicht zufrieden bin.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Im Grunde nichts anderes als jetzt, aber davon etwas weniger und ohne operative Verantwortung. Andererseits möchte ich dann  mehr Zeit für private Interessen wie Reisen, Fotografie und natürlich die Enkelkinder haben – die wir dann hoffentlich haben werden.

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit und Loyalität kombiniert mit Warmherzigkeit.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Das nötige Fachwissen vorausgesetzt Landschaftsfotograf. Vorzugsweise ein Fotoprojekt in den Bergen, die Dolomiten wären dabei schön.

 

loxone3lx-bi-persoenlicher-gegenstand-wiwo2Martin Öller ist seit der Geburt seines ersten Sohns vor sieben Jahren leidenschaftlicher Hobby-Fotograf. Seine beiden Söhne sind denn auch seine Lieblingsmotive und kommt hauptsächlich im Urlaub zum Fotografieren. Seine Frau macht daraus Fotobücher. Er würde gerne besser werden in Landschafts- und Architekturfotografie, aber da sei er noch „kompletter Anfänger“, bedauert er.

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