Fragebogen „Nahaufnahme“: Triplesense-Chefin Saswito wäre gerne mal der US-TV-Koch Anthony Bourdain

Den Fragebogen „Nahaufnahme“ beantwortet Julia Saswito, 41, Geschäftsführerin der Digitalagentur Triplesense Reply mit 70 Mitarbeitern, die für Kunden wie die Deutsche Bahn, Vorwerk oder Fresenius Medical Care Online-Shops, Apps und Webportale aufsetzt.

 

Julia Saswito von Triplesense (Foto:)

Julia Saswito von Triplesense (Foto:)

 

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut.

Als Digitalagentur erstellt Triplesense Reply für Kunden wie Vorwerk, ThyssenKrupp Elevator, Fresenius Medical Care, Eprimo oder die Deutsche Bahn digitale Lösungen wie Webseiten, Apps oder Online-Shops, die die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt stellen.

 

Womit beginnt Ihr Arbeitstag?

Gegen 8:15 Uhr auf dem Parkplatz vor der Kita. Wenn ich meine Tochter dort abgeliefert habe, checke ich zum ersten Mal am Tag meine Mails.

 

Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?

Ich kann mich sehr für Themen und für Menschen begeistern und glaube immer daran, dass jeder sich weiter entwickeln und besser werden kann – und vor allem auch will. Als Sparringspartner für das Team, um schwierige Themen zu lösen oder neue Ideen zu entwickeln, fühle ich mich am wohlsten. Ich stelle mich aber auch gerne an die Front, um zu überzeugen oder die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

 

… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?

Voller Energie und sehr schnell, nie um eine Idee verlegen und ziemlich beschäftigt. Sie muss öfter mal an Dinge erinnert werden – damit nicht zu viele der in die Luft geworfenen Bälle runterfallen und in der Ecke liegen bleiben. Und manchmal ist sie ganz schön ungeduldig.

 

Tee oder Kaffee?

Kaffee, Hauptsache viel davon, schwarz, kein Zucker

 

Ihr Spitzname ist…?

Ich habe tatsächlich keinen, vielleicht traut sich keiner…. Selbst das Julchen habe ich schon in der ersten Klasse meinen Klassenkameraden abgewöhnt.

 

Verraten Sie eine Marotte?

Ich liebe Streifen, bevorzugt in Schwarz-Weiß.

 

Was kann Sie in Harnisch bringen?

Wenn jemand die Schuld immer zuerst bei anderen sucht und sich nicht vorher selbst fragt, was er vielleicht ändern oder verbessern kann.

 

…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?

Meine Ungeduld und eine latente Vergesslichkeit gegenüber den Kleinigkeiten des Alltags, wie noch schnell auf dem Nachhauseweg ein frisches Brot mitzubringen. Da muss ich mir schon einen seeehr großen Zettel schreiben, damit mir so etwas nicht ganz schnell wieder entfällt. Bisher ist glücklicherweise noch keiner verhungert.

 

Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?

Vermutlich gar nicht so richtig im Ruhestand sein. Bestimmt würde ich mich um meine Enkel kümmern – so wie es meine Eltern heute bei meinen Kids tun, wenn ich arbeite. Und weil ich es nicht lassen kann, würde ich vielleicht noch ein Startup zu den Themen ‚Robotik‘ oder ‚bionische Prothesen‘ gründen – das Thema fasziniert mich einfach. Und vielleicht noch ein bisschen Unfug, den ich jetzt aus Gesundheitsgründen noch lasse –   Drachenfliegen oder Fallschirmspringen. 😉

 

Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?

Intelligenz und Ideenreichtum, Loyalität und Mut zum konstruktiven Widerspruch.

 

Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?

Den vom amerikanischen Koch Anthony Bourdain, der für seine Fernsehserie durch die Welt reist und neben teilweise zweifelhaften kulinarischen Entdeckungen vor allem mit vielen spannenden Menschen zusammentrifft und über das gemeinsame Essen in die jeweilige Landeskultur eintaucht.

 

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Julia Saswito ist vernarrt in Streifen – am liebsten in Schwarz-Weiß: „Mein Kleiderschrank sieht aus wie eine Boutique für Streifenhörnchen, Leichtmatrosen oder hauptberufliche Zebrastreifen.“ Kein Tag vergeht, an dem sie nicht irgend etwas Gestreiftes trägt.

 

 

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