Den Fragebogen „Nahaufnahme“ hat Wilfried Bolz, Geschäftsführer beim Fertighausbauunternehmen Okal in Simmern beantwortet:

Erklären Sie in einem Satz, was Ihr Unternehmen tut?
Wir verkaufen und bauen individuelle Häuser für jeden, der vom eigenen Heim träumt.
Womit beginnt Ihr Arbeitstag und wann?
Der beginnt gegen 6.30 Uhr mit dem Frühstücksfernsehen und einem ersten Blick auf meine E-Mails.
Wie würden Sie sich selbst als Chef beschreiben?
Bei mir weiß jeder woran er ist. Ich zeige klare Kante, bin teamorientiert, offen, ehrlich und direkt.
… und was würden Ihre Mitarbeiter darauf antworten?
Die würden mich wohl als hartnäckig, innovativ, ungeduldig und temperamentvoll beschreiben. Aber auch als guten Zuhörer, dessen Tür immer offen steht.
Tee oder Kaffee?
Grüner Tee – aber erst ab zwölf Uhr.
Ihr Spitzname ist…?
Da hat sich wohl bislang keiner durchgesetzt. Ganz ehrlich: Ich habe keinen.
Verraten Sie eine Marotte?
Ich esse definitiv viel zu viel Nussschokolade!
Was kann Sie in Harnisch bringen?
Wenn Menschen nicht lösungsorientiert arbeiten, sondern überall nur Probleme sehen.
…und was bringt andere an Ihnen in Harnisch?
Meine Hartnäckigkeit und Spontanität. Die führt auch dazu, dass meine Entscheidungen unvorhersehbar sind – aber so wird es nie langweilig.
Was möchten Sie gerne im Ruhestand machen?
Ich möchte unbedingt mal nach Alaska reisen und die Natur dort erleben – die Nationalparks und vielleicht einen Gletscher besichtigen, um mal ganz weit weg vom Alltag zu sein. Hier in Deutschland würde ich mir außerdem Zeit nehmen, um jungen Menschen bei der Verwirklichung ihrer Träume zu helfen und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen.
Was schätzen Sie an anderen Menschen am meisten?
Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Offenheit und Loyalität. Ich schätze Menschen, die ihre eigene Meinung vertreten, die lebensfroh und leidenschaftlich sind.
Wenn Sie für einen Tag den Job von jemand anderem übernehmen könnten – welcher wäre das?
Ich wäre gerne einmal Ferrari-Pilot bei der Formel 1. Am liebsten beim Rennen in Monaco. Und dann am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen mit dem Pott, das wär’s!

In Wilfried Bolz´Büro stehen die Steine der Weisen oder Inukshuk: „Den Reisenden diente der Inukshuk als Wegweiser in unübersichtlichem Gelände. Hier im Büro dient er als innerer Wegweiser und Anti-Stress-Objekt, Geduldsspiel. Bei Stress und Hektik bringt der Inukshuk wieder Ruhe in den Tag.“.Und weiter: „Wer die magnetischen Steine ausbalancieren kann, findet in der eigenen Konzentration die richtige Antwort auf viele Fragen des Business–Alltags“.

