Das hinderliche Sicherheitsbedürfnis der Frauen

Männer wechseln für 500 Euro monatlich mehr Lohn ihren Arbeitgeber. Konzediert.
Frauen machen das nicht, sie denken nicht allein in Zahlen auf dem Lohnzettel, sondern werfen allerlei andere Überlegungen in die Wagschale. Auch bekannt. Ist ihr Nachteil.
Frauen brauchen ein regelrechtes Coaching vom Headhunter , dasmit sie ebenso selbstverständlich ihre Forderungen anmelden beim neuen Arbeigeber wie Männer. Und zwar bevor sie antreten. Das hat uns Sabine Hansen berichtet, Partnerin beim Headhunter Amrop Dealta. Hier im Management-Blog bei einem Teller asisatischem Essen https://blog.wiwo.de/management/2012/03/23/ein-teller-massamang-curry-mit-sabine-hansen-was-manner-beim-jobwechsel-besser-machen-als-frauen/
Die Lehre dieses Mittagessens im Monkey´s East am Ende der Düsseldorfer Kasernenstraße zwischen lauter Herren in Anzügen: Frauen unterliegen dem Irrglauben, sie müßten es sich und ihren nächsthöheren Vorgesetzten erst beweisen. Dafür müßten sie zwei Jahre schuften und erst dann das fordern, was ihnen quasi ab dem ersten Tag zugestanden hätte. Vorsichtig. Sie sind genaugenommen total scharf darauf, eine zeitlang vorzuleisten – und dann zu schauen, ob es ihnen gedankt wird oder nicht. Wie eine Lotterie sozusagen. Die Quote mag ich lieber nicht errechnen

Dazu passt diese Meldung über eine Forsa-Umfrage für Westlotto: „Bei einem  Zehn-Millionen-Euro-Lottogewinn würden Männer eher ihren Job  kündigen als Frauen. Fast jeder dritte Mann würde sich bei einem  solchen Lotto-Volltreffer ganz aus dem Arbeitsleben zurückziehen,  aber nur jede vierte Frau.“ Und: Ostdeutsche würden nach dem großen Lottogewinn eher ihren Job hinwerfen als Westdeutsche: 35 Prozent der Befragten in den  neuen Ländern würden bei einem Zehn-Millionen-Euro-Gewinn über einen endgültigen Rückzug aus dem Arbeitsleben nachdenken laut Westlotto-Meldung. Im  Westen aber täten das nur 27 Prozent. Das Verhängnis der Frauen: Sie sind einfach zu sicherheitsorientiert.

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