Lese-Tipp: kein Ruhmesblatt für Frauen
Frauen im Job, die Lieben, sensibel Führenden mit Verständnis für die Mitarbeiter? Haha.
Frauen werfen Frauen besonders gerne Knüppel zwischen die Beine, können besonders hart und gnadenlos sein und schrecken auch überhaupt nicht vor Beleidigungen oder Attacken unter der Gürtellinie zurück. Jedenfalls gegenüber Nachgeordneten.
Gibt es übrigens heute Frauenkarrieren zu vermelden, hört man oft hinter vorgehaltener Hand, die Kandidatin sei in Wirklichkeit besonders schneidend, kalt und nur karriereorientiert. So, wie man es über Männer nicht so oft hört.
http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,780573,00.html
Dass Frauen weibliche Vorgesetzte fürchten, ergab schon vor sieben Jahren eine Exklusiv-Umfrage fürs „Handelsblatt“ vom Marktforscher Europressedienst in Bonn – an deren Ergebnissen sich aber nichts geändert haben dürfte:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/strategie/maennlicher-als-maenner/2430960.html
Eine weitere Untersuchung des Europressedientes in Bonn fürs „Handelsblatt“ zeigt, dass 70 Prozent der Frauen im Job auch noch mit Gegenwind von Kollegen und dem Ehepartner rechnen müssen. das Stück aus dem Jahre 2003 belegt gleichzeitig eindrucksvoll, dass auch die Gleichstellung in den Unternehmen seit 2003 kein Stück voran gekommen ist – allen freiwilligen Selbstverpflichtungen zum Trotz:
http://www.handelsblatt.com/karriere/nachrichten/kampf-an-allen-fronten/2218142.html

Änderungen erzeugen immer Gegenwehr, das scheint mir eine normale Entwicklung zu sein. Wichtig ist nur, dass Frauen und Männer, die Gleichberechtigung wollen (jawohl, es gibt auch sehr viele Männer, die das wollen), sich von solchem Gegenwind nicht wegpusten lassen, sondern ihren Weg unbeirrt weiter gehen.
Alles Weitere wird sich dann finden.