Karstadts neue Marketing-Programme

Karstadt hat mir kürzlich eine Kundenkarte geschickt – es ist die Dritte inzwischen. Die Vorherige sei nun nicht mehr gültig, stand irgendwo dabei – mein Mann hätte die Neue schon fast entsorgt nach dem Motto: „Ich hab doch schon eine.“

Sei´s drum, manche Angebote sind ja durchaus interessant – wenngleich man erst mal wahnsinnig viele Ausschlüsse für viele Produkte angesagt bekommt – so viele, dass man schon fast nicht mehr mag. Für Lebensmittel gibt´s nämlich keine Bonuspunkte und für vieles andere auch nicht.

 

Mitarbeiter sollen nun nach Verkaufserfolg bezahlt werden

Womit Karstadt nun aber auch noch weiteren Umsatz kreieren will, ist ein Bonusprogramm für Mitarbeiter – für diejenigen, die noch übrige sind. Viele können es nicht mehr sein, so Verkäufer-leer wie die Etagen dort sind und so lang wie am Wochenende die Warteschlangen in der Fleischabteilung schon mal sind.

Jedenfalls sollen die Übriggebliebenen nun verkaufen, was das Zeug hält und dafür Punkte sammeln – um am Ende „mehrere hundert Euro mehr“ auf dem Lohnzettel zu haben. Als Gehaltszuschlag. Wenn bei dem Programm auch wieder die Hälfte der Produkte ausgenommen sein sollten, glaube ich nicht an den Erfolg. Aber ich lasse mich gerne überraschen beim nächste Karstadt-Besuch. Vielleicht findet man ja dann Verkäufer und vor allem solche, die auch mal eine Fachfrage beantworten können und Ahnung haben von dem Produkt, was sie verkaufen sollen.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*