Beim DLD-Gipfel machte Peter Löscher – Siemens Vorstandschef – vollmundige Verspechung und die hat die „Bunte“ in ihrer Ausgabe vom 5. Juli 2011 zitiert, leider gut versteckt. DLD steht für „Digital Life Design“, wo sich laut „Bunte“ 800 Spitzenladys aus aller Welt zum Networken trafen – allen voran die Schauspielerinnen Uschi Glas, Ursula Karven und Maria Furtwängler-Burda – letztere als als Schirmherrin. Aber zumindest auch Frauen wie Ursula von der Leyen, Facebook-Geschäftsführerin Libby Leffler, Trendforscherin Li Edelkoort oder Regine Sixt, die Gattin des Leihwagen-Unternehmers.
Vor dieser Gesellschaft nun sicherte Siemens-Chef Peter Löscher Mutiges zu, was vielleicht auch Geld kostet:
„Ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen, dass bei uns jede Frau genau so viel Geld verdient wie ein Mann in gleicher Position. Ich kann aber sagen: Wenn das nicht so ist, soll sie sich bitte sofort bei mir melden.“
Und die Bunter spekulierte: „Gut möglich, dass Löscher demnächst viel Damenbesuch bekommt.
Wer weiss, vielleicht hat ja Siemens auch seine Hausaufgaben gemacht und hat längst AGG-gerechte Lohnstrukturen. immerhin gibt es das AGG schon ein paar Jahre.
Ich kann es mir kaum vorstellen, denn wäre es so, hätte die Siemens-PR dies sicher als Jubelmeldung verkauft.
Gelobt wurde von der „Bunte“ übrigend der Witz der amerikanischen Rednerinnen, insbesondere Goldmann-Sachs-Lady Laura Liswood: „Ich werde oft gefragt, ob es an der sogenannten gläsernen Decke liegt, dass Frauen nicht nach oben kommen. Ich sage dann immer, Nein, es ist keine gläserne Decke. Es ist eine dicke Schicht aus Männern.“
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