Welche Körperteile sind im Job am meisten gefährdet? Bei mehr als jedem zweiten Arbeitsunfall werden die Hände und die Finger verletzt, danach – aber mit gehörigem Abstand – Füße und Zehen in jedem fünften Fall. Das zeigen die Zahlen der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) – der zweitgrößten gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland mit sieben Millionen Versicherten. Zehn Prozent entfallen dann auf verletzte Schultern und Arme.
Wie es dazu kommt? Meist stürzen die Mitarbeiter, rutschen aus oder stolpern auf Treppen. Die Mitarbeiter selbst sind auch mitschuld: Oft tragen sie selbst zu locker sitzende Schuhe oder zu hohe Absätze, heisst es bei der BGW.
Die Unfallversicherung schockt denn auch gleich, wozu so ein Sturz führen kann: Gelenkverletzungen, Schädel-Hirn-Traumen oder Wirbelsäulenverletzungen. Und die seien durchaus kompliziert und teuer in der Behandlung.
Ein Tipp, den die BGW gibt und der sicher für viele Unternehmen gilt: Keine Stolperfallen zulassen und vor allem für gute Beleuchtung sorgen.
