Krank geschrieben? Keinen Marathonlauf mitmachen

Wen sein Arzt krank geschrieben hat, der sollte auf gar keinen Fall an einem Marathonlauf teilnehmen. Auch dann nicht, wenn er eigentlich aus psychischen Gründen aus dem Verkehr gezogen wurde und so ein Langstreckenlauf aus medizinischer Sicht angeraten ist.

Die Richter vom Arbeitsgericht Mannheim urteilten in einem entsprechenden Fall: Die Teilnahme an einem Marathon macht macht ein Attest unglaubwürdig. Denn auch solch ein Lauf können psychisch belastend sein (Aktenzeichen 3 Ca 432/10).

Die Folge im konkreten Fall, dass der Arbeitgeber für diese Zeit keinen Lohn beziehungsweise Lohnfortzahlung berappen muss.

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Alle Kommentare [1]

  1. Da ich selbst Marathonlaüfer bin, kann ich das nur bestätigen. Der Marathon ist für den menschlichen Körper eine Extrembelastung, die nur topfit durchgeführt werden sollte. Sollten irgendwelche Erkrankungen zum Zeitpunkt des Marathons vorliegen, kann das zu erheblichen Folgeschäden führen.