Mork Sackkörbörg oder Mark Sugar-Hill

Dass man „es macht Sinn“ sagt und schreibt, statt „es hat Sinn“, daran haben wir uns gewöhnt. Dass die Rückübersetzung plötzlich ebenbürtig neben dem Original steht.

Aber bei der Oskar-Verleihung hatte ich vor ein paar Tagen ein neuerliches Aha-Erlebnis in puncto Denglisch in Deutschland: Da hieß es in den Nachrichten im Radio plötzlich statt Mark Zuckerberg so etwas wie Mork Sackkörbörg. Ich staunte. Sind Zucker- und Berg nicht beide sehr deutsche Worte? Muss man die auf englisch aussprechen, wenn sie recht eindeutig deutscher Herkunft sind?

Ich sprach mit meinem Sohn drüber und der hatte eine ganz andere Lösung: Man sollte ihn Mark Sugar-Hill nennen.  Also wer unbedingt was Englisches haben will, kann – statt zwanghaft auf Englisch auszusprechen -lieber direkt übersetzen.

Immer wieder schön, Management-Guru Reinhard Sprenger über die Marotte Englisch:

http://www.wiwo.de/blogs/management/2010/03/06/der-irrsinn-mit-dem-englisch-eine-wiederholung/

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