Mehr Gründer als in Japan, aber weniger als in Norwegen

Deutschland hat nicht so viele Unternehmensgründer wie Norwegen, die Schweiz und die USA. Aber mehr als Belgien und Japan. Immerhin. Gerade mal 2,2 Prozent machten sich im vergangenen Jahr selbständig, erforschte eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und des Institus für Kulturgeographie der Uni Hannover. Dabei: Neugründungen könnten einen Beitrag zur Überwindung der Krise leisten, so die Studie. Um mehr Leute dazu zu motivieren, müssten mehr Unternehmer in den Unis als Vorbilder zu Wort kommen.

Worüber sich die Studienautoren Rolf Sternberg, seines Zeichens Professor, und Christian Hundt wundern: Dass sich nur jeder dritte Gründer gewerblich beraten lässt und nur jeder vierte die Beratung eines öffentlichen Trägers in Anspruch nimmt – obwohl jene kostenlos sind.

Die Studie beruht auf den Daten des Global Entrepreneurship Monitors (GEM). Allein in Deutschland wurden mehr als 6000 Personen befragt, ob sie gerade ein Unternehmen gründen oder in jüngerer Zeit gegründet haben. Insgesamt wurden 2009 gut 180 000 Interviews in 54 Ländern durchgeführt.

Der komplette GEM-Länderbericht Deutschland 2009: http://www.wigeo.uni-hannover.de/gem2009.html,

die Kurzfassung: http://doku.iab.de/kurzber/2010/kbXX10.pdf.

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