Deutsche Entscheider lassen sich ihren Urlaub von der Krise nicht vermiesen, vermeldet gerade das Online Business-Netzwerks LinkedIn www.linkedin.com. Von 400 Befragten sagten 68 Prozent, dass die aktuelle Entlassungswelle keinen Einfluss auf ihre Urlaubspläne hat.Wenn, dann sind es eher die Top-Manager, die in diesen unsicheren Zeiten auf ihre Urlaubstage verzichten. Nur durchschnittlich sechs Prozent der Befragten fanden es „unwahrscheinlich, dass sie Urlaub nehmen“.
Warum sollten Sie auch? Entlassungswellen – gerade bei den Konzernen – sind nichts Neues und gehören in die abendliche Tagesschau fast wie die Wettervorhersage. Zumal: Sie sind nicht mal abhängig davon, wie viel ein Unternehmen verdient, wie die Beispiele den Deutschen Bank und Nokia/Deutschland eindrucksvoll vorgeführt haben. So gesehen sind die Antworten eine Freude für die Gesundheitsmanager, da Erholungsurlaub aus medizinischer Sicht wichtig ist.
Nur bei den Betriebsinhabern selbst sind es 14 Prozent, die an ihrem Urlaub Abstriche machen. Das ist verständlich.
Zum Vergleich: Bei den Franzosen meinen 42 Prozent, dass sie ihren Urlaub derzeit lieber nicht nehmen wollen, bei den Briten und Spaniern denken 20 Prozent so.
