Krokers RAM: Von wegen New Work – „Great Resignation“ ist auch in Deutschland spürbar!

Mein Rant am Morgen: Frust über wachsende Arbeitsbelastung und Unzufriedenheit wegen inflexibler Arbeitsmodelle treibt immer mehr Beschäftige zur Kündigung. Die Unternehmen können den Teufelskreislauf nur durchbrechen, indem sie mehr auf die Wünsche der Mitarbeiter eingehen.

Oberflächlich betrachtet hat die mehr als zwei Jahre währende Corona-Pandemie für viele Beschäftigte Verbesserungen durch neue flexible Arbeitsformen wie etwa Home Office oder Remote Work gesorgt.

Gleichzeitig fühlen sich immer mehr Mitarbeiter in den Unternehmen wegen Kündigungen von Kollegen im großen Stil – in den USA bereits „The Great Resignation getauft – einem erhöhten Druck am Arbeitsplatz ausgesetzt.

Die Folge sind Überforderung und Unzufriedenheit in wachsender Breite – die ihrerseits wieder die große Kündigungswelle weiter anfachen – auch in Deutschland: So bewirbt sich aktuell jeder fünfte deutschen Angestellte um eine andere Stelle.

Damit nicht genug: Viele Arbeitgeber fachen jenen Trend ihrerseits weiter an. Denn nach dem Ende der Pflicht zum Home Office wollen viele Unternehmen ihre Beschäftigten wieder zur mehr Präsenzarbeit verdonnern.

Zugleich sagen drei von zehn Deutschen, für sie wäre eine zwangsweise Rückkehr ins Büro ein Kündigungsgrund – ein Teufelskreislauf, aus dem die Firmen nur ausbrechen können, wenn sie auch in Zukunft mehr auf die Wünsche der Mitarbeiter nach flexiblen Arbeitsformen eingehen.

Von wegen New Work also – ganz im Gegenteil: Die „Great Resignation“ ist längst auch in Deutschland angekommen.

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