Die Big-Data-Revolution: Von 3 Exabytes Speicher im Jahr 1986 auf 1700 Exabytes 2019

Das Datenzeitalter hat gerade erst begonnen: Internet of Things, Machine Economy und 5G sorgen für die nächsten Explosion der Datenvolumina.

Die immer weiter zunehmende Flut von Daten rund um den Globus ist vielleicht der wichtigste Indikator dafür, wie sehr die Digitalisierung immer mehr Branchen, Unternehmen und einzelne Lebensbereiche erfasst.

So gab es im Jahr 1986 weltweit nur eine Speicherkapazität von 2,8 Exabytes – das sind 2,8 Millionen Terabytes. Zur Einordnung: Ein Terabyte ist heute eine gängige – eher kleine – Speicherausstattung eines durchschnittlichen Notebooks. Seitdem ist sich die Kapazität um mehr als den Faktor 600 auf 1700 Exabytes im Jahr 2019  vervielfacht.

Für diese regelrechte Datenexplosion gibt’s gleich mehrere Treiber: Zum einen das Internet und die immer stärkere Vernetzung von Rechnern rund um den Erdball, die ja auch erst Anfang der Neunziger Jahre mit dem World Wide Web startete.

Weitere Gründe sind das Aufkommen immer schnellerer Mobilfunknetze und die Verlagerung vieler Dienste weg vom stationären hin in Richtung mobiles Internet. Hier dürfte der kommende Mobilfunkstandard 5G jetzt die nächste Vebreitungsstufe zünden.

Und schließlich umfasst die weltweite Vernetzung nicht mehr nur Computer und Smartphones, sondern praktisch aller Gadgets jeder Art – angefangen beim Haushaltsgerät in der Küche bis zur sensorgetriebenen Maschine in der Fabrik – so sorgt das Internet of Things für das kommende Zeitalter der Machine Economy.

Wenig verwunderlich also, dass auch die meisten Unternehmen rund um den Erdball erwarten, dass die Datenvolumina noch schneller anschwellen als bisher: Zwei Drittel der Firmen sieht sogar eine Verfünffachung der Datenmengen bis 2025.

Das Datenzeitalter hat also gerade erst begonnen. Die wichtigsten Zahlen und Fakten dieser Big-Data-Revolution zusammengefasst in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Zensys/Visualistan

Verwandte Artikel:

2/3 der Unternehmen erwarten, dass sich die Datenmengen bis 2025 verfünffachen

Firmen mit Daten-Pipeline steigern Umsatz und Gewinn im Schnitt um 17 Prozent

Nur fünf Prozent der Firmen in Deutschland mit ausreichender Datenreife

Nur ein Fünftel der Mitarbeiter mit ausreichend Datenkompetenz

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*