Krokers RAM: Microsoft sollte die Verschiebung im PC-Markt ernst nehmen!

Mein Rant am Morgen: Auch wenn der Softwarekonzern aus Redmond längst nicht mehr nur von Windows und Office abhängig ist – gerade Notebooks sind immer noch ein wichtiges Eintrittstor ins Geschäft mit der Cloud und weiterer Unternehmens-Software. Daher muss Microsoft wachsam sein.

Heimlich, still und leise hat sich seit Anfang 2020, also in den vergangenen gut anderthalb Jahren, eine Verschiebung im PC-Markt vollzogen: Microsoft ist zwar mit Windows immer noch mit großem Abstand der dominante Player bei den PC-Betriebsssystemen.

Auf den Plätzen hat sich aber einiges getan: Schon im Weihnachtsquartal 2020 überholte Chrome OS – das Betriebssystem hinter den Chromebooks aus dem Hause Google – MacOS von Apple als zweitgrößtes PC-Plattform.

Das Wachstum hielt auch 2021 an – zuletzt kletterten Chromebooks um stolze 75 Prozent und trieben damit den PC-Markt insgesamt an. Aktuell liegt der Anteil der Chromebooks immerhin schon bei 13 Prozent aller verkauften Notebooks.

All dies in gerade einmal sechs Quartalen – dabei sind Chromebooks schon mehr als zehn Jahre am Markt. Das zeigt: Google hat aktuell ordentlich Rückenwind in diesem Geschäft, nachdem der Internetriese hier lange abgeschlagen war.

Zwar ist Microsoft längst nicht mehr die reine Windows- und Office-Company wie noch vor einigen Jahren. Gleichwohl sollten die Redmonder die Verschiebungen im PC-Markt beobachten und ernst nehmen.

Schließlich stellen gerade Notebooks immer noch ein wichtiges Einfallstor für weiteres Geschäft mit Unternehmenssoftware dar. Wenn Microsoft hier einen Rivalen wie Google Eintritt gewährt, könnte sich dies mittelfristig auch auf Cloud-Segment und andere Geschäfte wie etwa Office-Pakete auswirken.

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