Krokers RAM: IT & Security-Teams müssen besser zusammenarbeiten!

Mein Rant am Morgen: So lange IT- und Sicherheits-Abteilung in den Unternehmen nicht an einem Strang ziehen, so lange werden sie der Gefahr von immer mehr Hackerattacken und immer größerer IoT-Verwundbarkeit nicht wirksam begegnen können – und die Schadenssummen weiter steigen.

Wie erst kürzlich hier im Blog berichtet, hat eine aktuelle Studie zum Thema IT-Sicherheit wieder einmal durchaus bedenkliche Befunde geliefert: Demnach kranken vier von fünf Unternehmen an einer mangelhaften Zusammenarbeit zwischen IT- und Security-Teams.

Grund ist die unterschiedliche Prioritätensetzung: So ist die oberste Priorität der IT die Effizienz, während sich Security-Spezialisten auf die reaktive Problemlösung konzentrieren. Für eine umfassende IT-Sicherheitsstrategie ist dagegen ein einheitliches Vorgehen beider Seiten unumgänglich.

Das gilt umso mehr, als die Bedrohungslage für viele Unternehmen in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen wird, sei es durch neue Angriffstechnologien etwa auf Basis künstlicher Intelligenz, sei es durch eine deutlich vergrößerte Angriffsoberfläche im Rahmen des Internets der Dinge (IoT) mit immer mehr vernetzten Geräten und Maschinen.

Wenig verwunderlich also, dass die Zahl der Sicherheitsvorfälle in den Unternehmen allein in den vergangenen fünf Jahren um zwei Drittel gestiegen ist. – und die direkten und indirekten Gesamtkosten von Cyberattacken weltweit von derzeit rund zwei Billionen Dollar bis zum Jahr 2023 auf 5,2 Billionen Dollar anschwellen sollen.

Um all dem Herr zu werden, müssen IT- und Security-Teams in Zukunft besser zusammenarbeiten als bisher – und gemeinsam gegen Hacker und sonstige Cyberangreifer vorgehen.

Das gilt unter anderem auch bei der gemeinsamen Konzeption von neuen Remote-Angeboten für Büroarbeiter inklusive native eingebauter Sicherheit – ein Aspekt, der gerade durch die Improvisation während der Corona-Pandemie vielfach vernachlässigt wurde.

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