Stärkung für die CeBIT: Neue Mitglieder im Messeausschuss – darunter HP-Chef

Selbst Anbieter wie Hewlett-Packard, die der weltgrößten IT-Messe zwischenzeitlich den Rücken gekehrt hatten, engagieren sich wieder stärker.

Der Messeausschuss der weltgrößten IT-Messe CeBIT hat seit dem 1. Juli mit HP-Deutschland-Chef Heiko Meyer, Intel-Deutschland-Chef Christian Lamprechter, Salesforce-Europachef Joachim Schreiner sowie Fujitsu-Europachef Jürgen Walter vier neue hochrangige Mitglieder aus der IT-Industrie.

Das erfuhr die „WirtschaftsWoche“ aus dem Umfeld des CeBIT-Veranstalters Deutsche Messe aus Hannover. Damit sitzen in dem Gremium, das gemeinsam mit dem Veranstalter die CeBIT strategisch und konzeptionell weiterentwickelt, nunmehr Vertreter praktisch aller namhafter IT-Unternehmen in Deutschland, darunter SAP, die Deutsche Telekom, IBM, Microsoft und die Software AG.

Die Deutsche Messe wertet die Neuzugänge als klare Stärkung für das neue Konzept der CeBIT: Seit 2014 konzentriert sich die Computermesse vor allem auf Business-to-Business-Themen und IT-Fachbesucher. Durch fehlende Endkunden auf der Suche nach den neuesten Gadgets sank die Besucherzahl jedoch auf zuletzt rund 210.000.

Die Messeausschuss-Präsenz von IT-Unternehmen wie HP, die der CeBIT zwischenzeitlich den Rücken gekehrt hatten, beweise dennoch ein zunehmendes Bekenntnis für die Messe, heißt es bei der Deutschen Messe. Zudem plant HP – in diesem Jahr nur mit einem kleinen Stand auf der Messe vertreten – 2015 dem Vernehmen nach eine deutlich größeres CeBIT-Engagement.

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