Gravitationstheorie im Queen-Stil: Physik goes Bohemian Rhapsody (Video)

Ein Student aus Kanada erläutert in einem beeindruckenden Video Gravitation und String-Theorie, indem er den Queen-Klassiker a capella neu vertont.

Das Thema Physik war ja in dieser Woche dank des Physik-Nobelpreises in aller Munde: Schließlich haben die beiden Physiker Peter Higgs und Francois Englert die Auszeichnung erhalten für ihre Vorhersage des sogenannten Gottesteilchens, einem der zentralen Bauteile zum Zusammenhalt der Welt und des Universums.

Vor diesem Hintergrund (und weil ich selber in grauer Vorzeit mal Physik studiert habe) sei hier mal ein weiterer Blick auf das Thema Elementarteilchenphysik gestattet – aber ein ganz besonderer, wie ich finde.

Ein Kollege hat mich nämlich kürzlich auf ein tolles Video hingewiesen: Es beweist eindrucksvoll, dass Physiker nicht nur graue Theorien ersinnen, sondern durchaus auch kreativ sein können.

Und zwar wie: Der Clip des Physik-Studenten Timothy Blaise von der McGill University im kanadischen Montreal ist gewissermaßen eine vertonte und bebilderte Erläuterung von Gravitation und String-Theorie, einem speziellen Modell innerhalb der Elementarteilchenphysik.

Als Basis verwendet Blaise eine selbst gesungene A-capella-Version des Rock-Klassikers „Bohemian Rapsody“ der britischen Rockband Queen. Der umgeschriebene Text von „Bohemian Gravity“ dreht sich unter anderem um Feynman-Diagramme, Quanten-Schleifen, Gravitonen, Unendlichkeit und Singularitäten – bis hin zu einem Albert Einstein als Sockenpuppe.

Auf gut Deutsch: Das Ganze ist sehr, sehr abgefahren! Man fragt sich glatt, was länger gedauert hat – das Aufnehmen des Videoclips oder die Anfertigung der Master-Arbeit, die Blaise parallel eingereicht hat. Den YouTube-Nutzern jedenfalls gefällt’s – sie haben das Video seit Mitte September bereits fast zwei Millionen mal angeschaut.

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[via io9.com]

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