Infografik: Warum die Groupon-Aktie auf ein neues Allzeittief gefallen ist

Die Geschäftszahlen des amerikanischen Schnäppchenportals im dritten Quartal 2012 in einer visuellen Übersicht.

Anfang November habe ich hier im Blog eine vierteilige Serie mit grafischen Übersichten zur laufenden Berichtssaison veröffentlicht (1. Ebay2. Yahoo3. Facebook, 4: Apple). Heute gibt’s – gewissermaßen als Nachschlag – den fünften Teil: Denn Ende vergangener Woche hat als Nachzügler das Rabattportal Groupon seine Zahlen fürs dritte Quartal vorgelegt.

Dabei hat das von CEO Andrew Mason erneut enttäuscht: Zwar konnte Groupon den Umsatz um 32 Prozent auf fast 570 Millionen Dollar steigern und gleichzeitig seine Marketing-Aufwendungen auf nunmehr 12 Prozent des Umsatzes senken. Netto rutschte das Schnäppchenportal jedoch wieder mit drei Millionen Dollar in die Verlustzone, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal erstmals schwarze Zahlen geschrieben hatte.

Was die Börsianer besonders beunruhigt haben dürfte: Insbesondere das Stammgeschäft mit Internet-Gutscheinen schwächelt. So sanken die Brutto-Einnahmen aus dem Verkauf so genannter Deals zum zweiten Mal in Folge auf nunmehr rund 1,2 Milliarden Dollar. Wenig verwunderlich, dass Groupon nachbörslich um 16 Prozent auf ein neues Allzeittief von 3,30 Dollar fiel.



Quelle: Statista

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Alle Kommentare [1]

  1. Was ist der Anteil aus Deutschland daran?
    Nachdem ich gehört habe, dass viele kleine Unternehmen mit Groupon als Werbeplattform unzufrieden sind und Groupon-Kunden eher lustlos abgefertigt werden, wollte ich mich eigentlich schon längst von deren Newslettern abmelden. Oder halt, doch nicht. Ich lese einfach weiter über interessante kleine Dienstleister in meiner Stadt und gehe dort bei Bedarf hin, ohne Groupon-Gutschein.