Verletzlichkeit von Tech-Companies: Apple springt 2021 um fast 500 Prozent nach oben

Apple ist nach Google und Microsoft am stärksten von Hackerangriffen betroffen – auch aufgrund der zunehmenden Größe seines Ökosystems.

Die steigende Zahl von Cyberangruffen und Datenverlusten trifft längst nicht mehr nur die Anwenderunternehmen rund um den Globus. Auch die großen IT-Konzerne geraten zunehmen ins Visier von Hackern und Kriminellen.

Dabei genießt vor allem Apple bis heute den Ruf von besonders sicheren und zuverlässigen Produkten und Diensten – ein Attribut, dass die Jungs & Mädels aus Cupertino

Laut einem kürzlich veröffentlichten Report des Anbieters von Virtual Private Networks AtlasVPN kletterte die Zahl der Lecks rund um Apple 2021 fast um den Faktor sechs (plus 467 Prozent) – davon 67 Prozent im ersten und satte 380 Prozent im zweiten Halbjahr (Grafik zum Vergrößern anklicken):

Quelle: AtlasVPN/DigitalInformationWorld

Auf den Spitzenplätzen rangieren demnach Google mit 511 neuen Vorfällen im Jahr 2021 und Microsoft mit 428 – auffällig bei beiden jedoch: Im Gegensatz zu Apple sank bei ihnen die Zahl der Angriffe in der zweiten Jahreshälfte.

Ein Grund für das Wachstum von solchen Daten-Lecks bei Apple könnte laut der Studie die zunehmende Größe des Apple-Ökosystems sein, das inzwischen auf 1,8 Milliarden aktive Macs und iPhones angewachsen ist. Vor allem der auf beiden Systemen eingesetzte Safari-Browser wird daher immer wichtiger Einfallstor für Schadcode.

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