iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 41 Prozent – das niedrigste Niveau seit 2011

Die Bedeutung des Smartphone-Megasellers für die Jungs und Mädels aus Cupertino sinkt. Das iPhone 12 dürfte den Umsatzanteil aber wieder steigern.

Das Geschäftsmodell von Apple wandelt sich seit einigen Jahren weg vom Mega-Seller iPhone hin in Richtung Digital-Services und App. Wie bereits mehrfach in den vergangenen Jahren hier im Blog analysiert, wird daher die Service-Sparte für Apple immer wichtiger.

Eine wichtige Kenngröße für diese Verschiebung ist der Anteil des iPhones an den Gesamtumsätzen von Apple. Bis zum Jahr 2015 stiegen die Verkäufe des Premium-Smartphones derart stark an, dass es bis zu 70 Prozent der Apple-Erlöse erwirtschaftete.

Seitdem ist die Abhängigkeit der Jungs & Mädels aus Cuptertino – von einzelnen Anstiegen beim Start neuer iPhones abgesehen – deutlich gesunken. Bis zum Ende des vierten Apple-Geschäftsquartals 2020 (zum 30. September des Kalenderjahres) sank der iPhone-Anteil auf nurmehr 41 Prozent:

Quelle: Statista

Das markiert den niedrigsten Stand seit Ende 2011 – also seit neun Jahren. Allerdings muss man auch festhalten: Die Zahlen beinhalten nicht das aktuellste iPhone 12. Apples erstes 5G-Handy kam Ende Oktober in vier verschiedenen Spielarten auf den Markt. Die neuen iPhones sind noch einmal deutlich teurer als die bisherigen Apple-Flaggschiffe – und scheinen dennoch stark nachgefragt zu werden.

Laut asiatischen Medienberichten will Apple die Produktion von iPhones in der ersten Jahreshälfte 2021 um fast 30 Prozent hochschrauben und bis zu 96 Millionen Geräte herstellen. Somit dürfte der iPhone-Anteil am Apple-Umsatz Anfang 2021 wieder deutlich nach oben springen.

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