iPhone-Anteil bei Apple sackt auf 48 Prozent – das niedrigste Niveau seit sieben Jahren

In der Spitze erlöste Apple sieben von zehn Dollar mit seinem Smartphone-Megaseller – zuletzt war dies Anfang 2018 der Fall.

Über das sich wandelnde Geschäftsmodell bei Apple hatte ich ja schon mehrfach hier i Blog geschrieben: So sorgte zum Jahresanfang etwa das verhagelte China-Geschäft dazu, dass die lange verkannte Service-Sparte für die Jungs & Mädels aus Cupertino stärker ins Visier der Aufmerksamkeit – und an Bedeutung für den Konzern geriet.

Man könnte auch sagen: Apple profitiert heute viel stärker von der großen Nutzerschaft als vor einigen Jahren: Von allen jemals verkauften 2,2 Milliarden iOS-Geräten sind aktuell noch rund 1,5 Milliarden in Gebrauch – diese spülten im vergangenen Geschäftsjahr über Apps, Musik und sonstige Inhalte Service-Umsätze in Höhe von 43 Milliarden Dollar in die Apple-Kassen.

Wie sehr sich das Unternehmen unter Tim Cook inzwischen gewandelt hat, zeigt sich auch beim Blick auf andere Metriken: Bei der Vorlage der Finanzzahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2019 sackte der Umsatzanteil des langjährigen Megasellers iPhone auf 48 Prozent – dies markiert das niedrigste Niveau seit sieben Jahren:

Quelle: Statista

Mehr noch: Nach dem Start des iPhone im Jahr 2007 dauerte es gerade mal drei Jahre, dass das Apfel-Smartphone mit einem Umsatzanteil von mehr als der Hälfte zum wichtigsten Produkt im Gesamtkonzern wurde. In der Spitze erlöste Apple sieben von zehn Dollar mit dem iPhone – zuletzt war dies Anfang 2018 der Fall.

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