50 Jahre Moore’sches Gesetz: Vom Intel 4004 im Jahr 1971 bis zum prophezeiten Ende 2025

Eine Animation zeigt die Gültigkeit des Moore’schen Gesetzes gemessen an der Anzahl Transistoren verschiedener Prozessoren seit dem Urahn Intel 4004.

Im Jahr 1965 – also für 55 Jahren – hat Intel-Mitgründer Gordon Moore das später nach ihm benannte Moore’sche Gesetz aufgestellt: Es besagt eine Verdopplung der Anzahl Transistoren auf einem Chip – und damit letztlich der Halbleiter-Power alle 18 bis 24 Monate.

Diese rein auf empirischen Befunden basierende Vorhersage ist bis heute ein wichtiger Impulsgeber für die Chiphersteller – und damit von Prozessor-Geschwindigkeit und Speicherkapazität. Denn in dem halben Jahrhundert hat sich Moores Prophezeiung als überaus akkurat erwiesen.

Das zeigt auch eine sehenswerte Animation des Moore’schen Gesetzes in den vergangenen 50 Jahren, angefangen beim Intel 4004, dem ersten kommerziellen Mikroprozessor aus dem Unternehmen von Moore mit 2300 Transistoren aus dem Jahre 1971.

Schon der ein Jahr später vorgestellte Prozessor Intel 8008 – im Gegensatz zu seinem Vorgänger erstmals mit 8-Bit-Architektur – liegt mit 3500 Transistoren da ziemlich gut auf Linie, so wie alle anderen Chips danach.

Experten gehen übrigens davon aus, dass das Moore’sche Gesetz wegen des physikalischen Endes der immer weiteren Verkleinerung ungefähr im Jahr 2025 seine Gültigkeit verlieren wird – schlicht weil noch kleinere Strukturbreiten auf den Siliziumchips dann von quantenmechanischen Effekten unmöglich gemacht würden.

Quelle: VisualCapitalist

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