Krokers RAM: Home Office & Remote Work: Technik ist gut, Vertrauen ist besser!

Mein Rant am Morgen: Bei der digitalen Transformation denken Unternehmen vor allem an Ausgaben für die technische Ausstattung. Für neue Arbeitsformen ist jedoch vor allem eine Investition in das Vertrauen gegenüber den eigenen Mitarbeitern nötig.

Am Mittwoch dieser Woche habe ich hier im Blog über eine Studie berichtet, die als aktuell höchste Herausforderung bei der Digitalisierung in Europa die Themen mobile Mitarbeiter und Remote-Zugriff ermittelt hat.

Das betrifft – vordergründig betrachtet – erst einmal bloß die technischen Voraussetzungen für mobiles Arbeiten, also beispielsweise die Versorgung der Mitarbeiter mit ultraleichten Notebooks und den Zugriff zu allen notwendigen Unternehmens-Anwendungen inklusive Daten darauf.

So weit, so kompliziert – je nach Unternehmen und Stand der Dinge in Sachen IT-Ausstattung. Trotzdem ist die technische Ausstattung nur so etwas wie die notwendige Bedingung für neues Arbeiten am Anfang des 21. Jahrhunderts.

Hinreichend ist hingegen etwas anderes, wie sich auch in einer Diskussion unter meinem Blog-Beitrag drüben auf LinkedIn gezeigt hat: Um Mitarbeitern wirklich eine entsprechende Flexibilität und eine passende Work-Life-Balance mittels Technologie bieten zu können, müssen Unternehmen und Chefs vor allem in eins investieren: Vertrauen.

Ad-hoc fällt mir nur Microsoft mit einer solchen Unternehmenskultur ein: Die deutsche Niederlassung des Software-Giganten aus Redmond hat bereits Ende 2014 sein Konzept der Vertrauensarbeitszeit um den entsprechenden Ort ergänzt – und schafft so laut eigenem Bekunden mehr Produktivität und zufriedenere Mitarbeiter.

Damit ist Microsoft in vielerlei Hinsicht ein Vorbild für alle Unternehmen – denn für Home Office und Remote Work gilt: Technik ist gut, Vertrauen ist besser!

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