Video-Boom: Ein Viertel aller US-Teens nutzen Vine; mobile Videos +400 Prozent in 2 Jahren

Bereits ein Viertel aller Video-Aktivitäten findet auf Mobilgeräten statt. Dabei boomen vor allem kürzere Videos wie etwa der Dienst Vine von Twitter.

Dass mobile Videos einer der wichtigsten Wachstumstreiber im Mobilfunk überhaupt sind, habe ich hier im Blog bereits mehrfach beschrieben. Erst Anfang der Woche hat der Web-Video-Dienst Ooyola neue Zahlen veröffentlicht, die den Trend eindrucksvoll belegen.

Demnach finden von allen Online-Video-Aktivitäten bereits ein Viertel auf Mobilgeräten statt – das ist ein Plus von 400 Prozent in den vergangenen zwei Jahren. Dabei sind auf Smartphones und Tablets vor allem kurze Clips gefragt: bald die Hälfte aller mobilen Videos sind kürzer als sechs Minuten (45 Prozent).

Quelle: GlobalWebIndex

Wenig verwunderlich also, dass von dem Boom der kurzen und mobilen Videos insbesondere auch der Video-Dienst Vine aus dem Hause Twitter profitieren kann – hat er sich mit seinen maximal sechs Sekunden langen Clips doch ganz der Kürze verschrieben.

Laut Daten des britischen Marktforschungsunternehmen GlobalWebIndex sind es vor allem Teenager, die überproportional häufig die Vine-App nutzen. In den USA erstellen bereits ein Viertel aller Teens ihre Kurzclips mittels Vine.

Insgesamt verfügt der Anfang 2013 gestartete Kurzvideodienst nunmehr über mehr als 40 Millionen registrierte Nutzer. Von diesen ist übrigens eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent weiblich. Insgesamt würde es mehr als acht Jahre dauern, alle 6-Sekunden-Clips der Nutzer hintereinander anzuschauen:

Quelle: Mashable/Statista

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Alle Kommentare [1]

  1. Das Smartphone ist stets greifbar, unterwegs, in der Schule- egal wo. Es ist auf dem besten Weg Fernsehen genau so wie die Zeitung als Medium abzulösen. Insofern verstehe ich den YouTube-Boom gut. Die sechs Sekunden von Vine dagegen sind eine andere Kategorie. Da glaube ich nicht an eine grosse Zukunft- dass ist Buzz & Hype. 🙂