Unverhoffter Test: (fast) zwei Wochen ohne Internet-Anbindung

Auch mal eine interessante Erfahrung: 14 Tage ohne Blog, Twitter, Facebook & Co. – weitgehend jedenfalls.

Ich weiß, im Urlaub sollte man abschalten und nicht da auch noch an den Job denken. Wollte ich ja auch nicht – aber dennoch Ihnen, geschätzte Blog-Leser, keine zweiwöchige Abstinenz hier zumuten. Als Kompromiss wollte ich einige Artikel mit Infografiken zur jüngsten Berichtssaison sowie einige Sammel-Posts zu verschiedenen Themengebieten veröffentlichen – Dinge also, die man gut vorbereiten kann.

Soweit der Plan. Aber: Man soll es ja kaum glauben, doch selbst in Deutschland gibt es noch Ecken, wo es mit Internet schwierig wird – zumindest per mobilem Web-Zugriff. Und genau jenen hatte ich in der dünnbesiedelten Region an der Nordsee die erste Woche nur eingeschränkt, die zweite Woche praktisch überhaupt nicht mehr.

Die Folge: In den ersten Tagen fühlte ich mit in die Zeit ungefähr ums Jahr 1996 zurück versetzt. Denn statt mobilem UMTS- oder HSPDA-Datenturbo musste ich per Standard-GPRS-Verbindung surfen. Laut meiner Verbindungs-Software betrug die Übertragungsrate dabei im Download irgendetwas zwischen zehn und vierzig Kilobit pro Sekunde – Geschwindigkeiten also, die man irgendwann Mitte bis Ende der Neunziger Jahre mit einem 56er Modem übers analoge Telefonnetz erhielt.

Zeitreise zurück ins Jahr 1996

Entsprechend geruhsam tröpfelten die Daten auf meinem Rechner ein – was vor allem die Vorbereitung von Blog-Posts mit Infografiken, die ja in der Regel mehrere hundert Kilobyte groß sind, nicht eben erleichterte. Zumal die Mobilfunk-Verbindung dann auch noch so instabil war, dass ich mich ständig neu einwählen musste. Wie gesagt, ein Gefühl wie 1996 – nur ohne das typische Quietschen und Pfeifen des Modems beim Einwählen ins Netz.

Aber es sollte noch besser kommen: Am Ort der zweiten Urlaubswoche gab’s dann überhaupt kein Internet mehr – schlicht weil gar kein Mobilfunknetz mehr vorhanden war. Zum Glück hatte ich das irgendwie vorab erwartet und die nächsten fünf Blog-Beiträge bereits in der ersten Woche vorbereitet. So musste ich nur noch auf den „Veröffentlichen“-Knopf drücken – und das funktionierte per Smartphone eben fast von überall her.

Fazit: Außer für das Befüllen meines Blogs hat mir das Internet nicht großartig gefehlt. Die wenigen Dinge, die ich dann doch mal online nachlesen wollte, konnte ich per Handy tun. Alles weitere habe ich – immerhin war’s ja Urlaub – dann schlicht mal sein gelassen. Daher gibt’s regelmäßige Analysen und Berichte aus der IT- und Internet-Welt wieder von morgen an. Bis dahin hier noch mal meine Überblicks-Berichte aus den vergangenen zwei Wochen:

Infografik-Rückblick auf die jüngste Quartalssaison

Nokia weiter auf Talfahrt

Google auf Wachstumspfad

Warum der jüngste iPhone-Absatz von Apple enttäuscht hat

Darum straft die Börse Facebook so ab

Zusammenfassungen zu Themen-Blöcken:

Die besten Infografiken über Facebook, Twitter, Foursquare & Co.

Die besten Infografiken über Smartphones, Tablets & Co.

Die besten Infografiken über Apple

Die besten Infografiken über Google

Die besten Infografiken über Microsoft

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Alle Kommentare [2]

  1. Hallo Michael,

    aus meiner persönlichen Sicht hast du alles richtig gemacht 😉

    Mobiles Internet hin oder her … der Urlaub ist dazu da, um von der Arbeit abzuschalten und dann wieder gestärkt im Job durchzustarten.

    Denn sonst führt (zu viel) Arbeit im Urlaub über kurz oder lang zu geringer Leistung, niedrigem Engagement, fehlender Zielorientierung und weniger Eigeninitiative … und wenn man es übertreibt, auch zu einem Burnout.

    Freue mich daher auf deine Durchstarter-Blogartikel 😉