Online-Bezahldienste in Deutschland: Paypal vor Klarna und Amazon Pay

Online-Bezahldienste wie PayPal, Klarna und Amazon Pay gewinnen mit der Corona-Pandemie deutlich an Relevanz für den Alltag vieler Deutschen.

Wie schon mehrfach hier im Blog beschrieben: Die Corona-Krise hat diverse Verhaltensänderungen bei vielen Konsumenten mit sich gebracht – unter anderem bei der stark gestiegenen Nutzung von E-Commerce im Zuge der monatelangen Lockdowns vieler Läden im stationären Handel.

Dieser Boom beim Online-Handel hat auch die Nutzung von Online-Bezahldiensten beflügelt – zumal viele jener Dienste auch das kontaktlose Zahlen im klassischen Einzelhandel ermöglichen.

Wie der kürzlich veröffentlichte Statista Global Consumer Survey ergeben hat, haben mehr als neun von zehn Deutschen, die bereits Onlne-Payment einsetzen, in den vergangenen zwölf Monaten mindestens ein Mal den US-Dienst Paypal für Bezahlvorgänge genutzt (95 Prozent):

Quelle: Statista

Auf den Plätzen folgt der schwedische Anbieter Klarna, den immerhin fast jeder zweite Payment-User mindestens ein mal im vergangenen Jahr genutzt hat (45 Prozent) sowie Amazon Pay bei immerhin jedem vierten Zahlungsnutzer (24 Prozent). Befragt wurden knapp 2300 Menschen im Alter zwischen 18 und 64 Jahren.

Auffällig: Die Smartphone-Zahldienste der US-Riesen Google Pay und Apple Pay komme mit nur 14 Prozent und neun Prozent abgeschlagen auf den Plätzen vier und fünf – auch wenn deren Nutzung laut Statista im Jahresvergleich leicht gestiegen ist.

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