Digitalisierung im Handel: Smartphones werden zum wichtigsten Gerät

56 Prozent der Einzelhändler in Deutschland wollen in den kommenden zwölf Monaten mehr als eine Million Euro in die Personalisierung investieren.

Die Digitalisierung stellt auch und gerade den deutschen Einzelhandel vor immer neue Herausforderungen – und das bezieht sich beileibe nicht nur auf die Konkurrenz mit dem E-Commerce-Primus Amazon.

Der auf visuelles Digital-Marketing spezialisierte Anbieter Olapic mit Hauptsitz in New York hat kürzlich 100 Topmanager von führenden deutschen Einzelhändlern danach befragen lassen, wie sie mobilen Umsatz generieren und neue Technologie nutzen. „Kroker’s Look @ IT“ veröffentlicht die Ergebnisse heute exklusiv vorab.

Eines der wichtigsten Ergebnisse: Personalisierung ist definitiv ausschlaggebend für den deutschen Einzelhandel. Alle Befragten bestätigen, dass sie in den nächsten zwölf Monaten in Technologien zur Personalisierung ihrer Services investieren werden. Und mehr als die Hälfte davon wollen über eine Million Euro ausgeben, um dieses Ziel zu erreichen (56 Prozent).

Obwohl der mobile Handel bei vielen im Fokus steht, glauben 44 Prozent der Teilnehmer, dass sie einer umfassenden Omnichannel-Strategie immer noch nicht gerecht werden. 40 Prozent können zudem auch noch nicht genau den über mobile Geräte erzielten Umsatz nachvollziehen.

Dabei werden Smartphones längst zum wichtigsten Gerät: Fast sechs von zehn deutschen Retailer geben an, dass die mobile Conversion vier Prozent oder höher beträgt (57 Prozent). Das unterstreicht die Tatsache, dass der Einzelhandel einen erheblichen Aufwand betreibt, um den mobilen Handel zu optimieren.

Mehr als jeder zweite Befragte ergreift zudem weitere Schritte, um die Kundenbindung zu verbessern. Die Integration von User Generated Content auf den Produktseiten und die Breitstellung von personalisierten Inhalten zählen zu den wichtigsten Maßnahmen.

Der Einzelhandel erkennt nach und nach, dass dabei die Platzierung des richtigen Contents ausschlaggebend für Kaufimpulse ist. So nutzen 58 Prozent der Retailer Kurzvideos, um Kaufentscheidungen zu unterstützen. 87 Prozent der Befragten zeigen bereits Fotos, die von Usern aufgenommen wurden und 64 Prozent binden von Usern gedrehte Videos auf ihren Websites ein.

Weitere Zahlen & Fakten zum Online Retail Report von Olapic in der folgenden Infografik:

Quelle: Olapic

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