Mobile Security: Warum Smartphone & Co. eigener Sicherheitsvorkehrungen bedürfen

Angriffe auf Smartphone-Nutzer kletterten zwischen 2018 und 2019 um 50 Prozent – getrieben von der wachsenden Verbreitung von Banking-Apps.

Bei Cybersicherheit denken die meisten Nutzer vor allem an Datenverluste am heimischen PC oder am Arbeitsplatz, sei es durch Phishing-Mails, durch Ransomware-Erpressersoftware oder sonstige digitalen Betrügereien.

Viele Hacker haben sich aber längst auf mobile Angriffsszenarien verlegt – schließlich sind Smartphones längst um ein vielfaches weiter verbreitet als herkömmliche stationäre Rechner. Und viele Nutzer haben dort weitaus persönlichere und sensiblere Daten gespeichert, man denke etwa an Banking-Apps zum Zugang aufs persönliche Konto.

Wenig verwunderlich also, dass mobile Banking-Trojaner und mobile Ransomware-Angriffe inzwischen laut IT-Scherheitsanbieter Kaspersky zu den weitverbreitetsten Angriffsszenarien auf Smartphone, Tablet & Co. zählen, mit insgesamt 112.000 Finanzschadware-Attacken sowie weiteren 107.000 Ransoware-Attacken allein im ersten Quartal des Vorjahres.

Insgesamt kletterten Angriffe auf Smartphone-Nutzer nach einer Studie des israelischen Securityhersteller Check Point Software zwischen 2018 und 2019 um 50 Prozent. Hauptgründe dafür sind neben der Verbreitung von Banking-Apps die Risiken durch ungesicherte öffentlichen WLANs und Datenlecks durch dem Nutzer unbekannte Apps.

All dies zeigt, dass auch Smartphone, Tablets & Co. ihrer eigenen Sicherheitsvorkehrungen mit speziellen Software-Tools bedürfen – ganz so, wie es viele Nutzer an Laptop und PC ja ebenfalls beherzigen.

Die wichtigsten Zahlen & Fakten zu mobilen Angriffsszenarien in der folgenden Infografik – zum Vergrößern zwei Mal anklicken:

Quelle: Scalefusion

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