Mein Rant am Morgen: Neben dem Fachwissen in der jeweiligen Jobdisziplin wird Know-how in Sachen digitaler Transformation zunehmend zum wichtigen Einstellungskritierium. Unternehmenschefs sollten daher zugleich auch an Schulungen der bestehenden Mitarbeiter denken.
Neben der reinen Technologie – sei es mit einem digitalen Arbeitsplatz, sei es mit speziellen Tools fürs Home Office bis hin zum Zugriff auf alle Daten via Cloud Computing – gewinnt für eine erfolgreiche Digitalisierung ein weiterer Faktor einen immer höheren Stellenwert: Das Know-how der Mitarbeiter.
Demnach erwarten mehr als 8 von 10 Firmen, ihre eigenen Mitarbeiter sollten über allgemeine Digitalkompetenz verfügen, um die digitale Transformation im Unternehmen voranzutreiben.
Anders ausgedrückt: Digitales Know-how wird neben dem jeweiligen Fachwissen auf einer gegebenen Position immer mehr zu wichtigen Einstellungskriterium – und zwar nicht in Zukunft, sondern bereits heute.
Das bedeutet freilich auch: Firmenchefs müssen noch stärker als bisher in die digitale Fortbildung ihrer Mitarbeiter investieren. Den Willen dazu haben sie jedenfalls bereits bekundet: Ebenfalls 80 Prozent wollen die Digitalkompetenz ihrer Mitarbeiter gezielt fördern.
Damit ist Digitalisierung neben einem Technologie- vor allem ein Management-Thema. Nur in diesem Zusammenspiel kann sie nämlich gelingen, die digitale Transformation möglichst aller Abläufe im Unternehmen.
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