Krokers RAM: Ohne digitale Plattformen keine Digitalisierung!

Mein Rant am Morgen: Unternehmen sollten die Möglichkeiten digitaler Plattformen – trotz manchen teils verständlichen Bedenken – aktiv nutzen, statt hier reaktiv im Widerstand zu verharren.

Wie erst gestern hier im Blog berichtet, spalten digitale Plattformen die deutsche Wirtschaft: Laut einer aktuellen Studie sieht immerhin die Hälfte der Firmen diese als Bedrohung fürs eigene Geschäft.

Zwar sieht zugleich eine Mehrheit in der Plattformökonomie viele Vorteile. Dennoch haben viele Unternehmen noch große Vorbehalte: Teils gegen die großen US-Digital-Giganten wie Google oder Facebook, weil sie den Verlust der Hoheit über ihre eigenen Daten fürchten; teils vor Nischenplattformen, die als neue Wettbewerber in ihr Geschäft drängen.

Trotz mancher teilweise durchaus verständlichen Bedenken ist aber klar: Ohne digitale Plattformen gibt’s keine digitale Transformation. Denn nur die Bündelung und Aufbereitung der durch die allumfassende Digitalisierung allenthalben anfallenden Daten können Unternehmen einen Mehrwert generieren.

Ob es Vorhersagen von Reparaturen vor dem Eintreten von Schäden – im sogenannten Predictive Maintenance – wie beim Landmaschinenhersteller Claas oder Industriemarktplätze wie Siemens Mindsphere: Nur digitale Plattformen, die Sensor- und sonstige Daten sammeln und nutzbar machen, ermöglichen neue Formen der Zusammenarbeit – und die vielfach auch die oft geforderten datengetriebenen Geschäftsmodelle.

Unternehmen sollten diese Möglichkeiten aktiv nutzen, statt hier reaktiv im Widerstand zu verharren.

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