Mehr als die Hälfte aller Deutschen kauft ihre Kleidung heute online ein. Die größten Summen legen Online-Käufer für Taschen hin.
Auf Netzshopping.de, ein 2014 gegründetes Online-Portal für Lifestyle, Mode und Möbel, können Besucher die Produkte unterschiedlicher Anbieter innerhalb diverser Produktkategorien anhand von Filtern und Suchfunktionen durchsuchen, vergleichen und werden bei Interesse direkt zum jeweiligen Anbieter weitergeleitet.
Basierend auf den Suchanfragen seiner User hat Netzshopping analysiert, wie Deutschland online einkauft, welche Produkte in den verschiedenen Kategorien besonders gefragt und welche Besonderheiten beim E-Commerce vorherrschen.

Die wichtigsten Befunde: Frauen sind auch im Internet deutlich kaufbereiter als Männer – sie tätigen hierzulande zwei Drittel aller Online-Einkäufe (66 Prozent). Die Prime-Time fürs Online-Shopping liegt abends zwischen 19 und 21 Uhr.
Mehr als die Hälfte aller Deutschen kauft ihre Kleidung heute online ein. So unterschiedlich wie die Kleidungsstücke selbst fallen allerdings auch die Suchanfragen aus: Für Hosen interessieren sich fast doppelt so viele Verbraucher wie für Pullover – trotzdem befinden sich in deutschen Kleiderschränken zweimal mehr Pullover als Hosen.
Die größte Summe legen Online-Käufer für Taschen hin. Fast 70 Euro zahlen Kunden im Schnitt für eine Hand-, Reise- oder Fahrrad-Tasche. Das sind 30 Euro mehr als der Betrag, der in Kleidungsstücke investiert wird. Hier liegt der Durchschnittspreis bei knapp 40 Euro. Exakt zehn Euro mehr sind die Verbraucher bereit, für Schuhe zu zahlen, denn die meisten Suchanfragen zielen auf Modelle ab, die 49,95 Euro kosten.
Beim Mobiliar geht der Trend 2016 eindeutig in Richtung Naturmaterialien: Sowohl bei den Suchanfragen für Betten als auch für Schränke liegt Holz auf Platz eins. Mit 55 Prozent zählen Bettgestelle aus Holz zu den Favoriten der Deutschen – gefolgt von Modellen aus Metall und Leder, die mit rund 30 beziehungsweise 8 Prozent den zweiten und dritten Rang einnehmen. Ähnlich sieht es bei den Schränken aus: Auch hier ist Holz mit fast 52 Prozent das gefragteste Material – vor Glas und Metall.
Weitere Zahlen und Fakten zum Online-Shopping in Deutschland in der folgenden Infografrik:

Quelle: Netzshopping.de
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Sehr wichtig ist doch der Satz „Basierend auf den Suchanfragen seiner User hat Netzshopping analysiert,…“ Sachlich betrachtet sollte es folglich nicht „So kauft Deutschland ein“ heißen, sondern eher „So kaufen die Nutzer von netzshopping.de ein“.
Die Erkenntnisse mit der höchsten Aussagekraft sind dabei sicherlich Fragestellungen innerhalb der netzshopping Zielgruppe(n), wie z.B. Trends (Blumenmuster, Materialien, etc.)
Viele der anderen Aussagen sind sicherlich mit Vorsicht zu genießen:
– Männerlastiges Elektroniksortiment ist nicht vertreten
– Bei den Sortimenten auf netzshopping geht es schließlich vorrangig, wie bei vielen anderen Produktportalen auch (Ladenzeile, etc.), um den visuellen Vergleich und um die Inspiration.