Game Boy Zero, die ultimative mobile Daddelkiste – dank Rhaspberry Pi Zero

Wie ein Bastelcomputer aus einem originalen Game Boy von 1989 eine mobile Spielkonsole mit Hunderten von Retro-Games macht.

Vor anderthalb Jahren hatte ich erstmals hier im Blog eine nette Frickelei mit dem Rhaspberry Pi präsentiert: Seinerzeit hatte ein Brite jenen Billig-Bastel-Computer verwendet, um einen Uralt-Cassettenrekorder zu einem Spotify-Abspieler aufzumotzen.

In der neuesten Retro-Bastelei hat der Amerikaner Warner Skoch einen originalen Nintendo Game Boy der allerersten Generation – also die klobige mausgraue Kiste mit dem Monochrom-Display aus dem Jahre 1989 – mit dem Ende 2015 veröffentlichten Rhaspberry Pi Plus zur ultimativen mobilen Daddelkiste aufgemotzt.

So verleiht Skoch der in dem ursprünglichen Gehäuse verstauten Spielkonsole ein Farb-Display, zwei weitere Steuerknöpfe auf der Oberseite sowie zwei auf der Unterseite, einen USB- und einen Micro-USB-Anschluss sowie einen Mini-HDMI-Slot.

Damit nicht genug: Auch eine originale Game-Boy-Cartridge wird aufgemotzt – per Micro-SD-Kartenanschluss. Auf der SD-Karte sind neben einer Spiele-ROM mit hunderten Retro-Games auch diverse Emulatoren installiert, welche die Alt-Spiele auf dem Rhaspberry PI zum Laufen bringen.

Der Super-Game-Boy funktioniert erst, nachdem man die Cartridge in den Schacht geschoben hat… fast alles genau wie damals – siehe das Video von Skoch:

Weitere Infos zu dem Projekt hat der Brite hier in seinem Blog veröffentlicht. Und diverse Fotos der Retro-Frickelei bei Imgur eingestellt.

[via mobiFlip]

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